Mit elf Jahren in die Großstadt – Lisa Offermans aus Lontzen lebt und trainiert in Berlin

Die Arschbombe im Freibad, der „Köpper“ vom Ein-­Meter-Brett. Was bei vielen Laien und Hobby-Schwimmern schon zu Bauchlandungen und Schweißausbrüchen führen kann, ist für die elfjährige Lisa Offermans aus Lontzen längst zur Routine geworden. 
Von Mike Notermans
Obwohl es mitten im August schon wieder ununterbrochen regnet, genießt Lisa Offermans die letzten gemeinsamen Stunden mit ihrer Familie. Schon am nächsten Tag reist die Elfjährige wieder zurück in die deutsche Hauptstadt, wo die Lontzenerin seit Februar 2013 das Schul- und Leistungssport-Zentrum (SLZB) besucht, das sich u. a. auf Turmspringen spezialisiert hat. Um Lisas beeindruckende Geschichte zu verstehen, bedarf es einen Rückblick in die frühe Kindheit der Sportlerin.
OLYMPUS DIGITAL CAMERAFoto: Privat
„Schon mit drei Jahren ist Lisa mit Schwimmflügeln von den Startblöcken der Westhalle gesprungen“, erinnert sich Lisas Mutter Doreen Offermans. Da Lisa das Wasser aber nach eigener Aussage „noch viel zu kalt war“, wurde eine zweijährige Pause eingelegt. Dann verfehlte nämlich auch das kalte Wasser seine abschreckende Wirkung und Lisa begann wieder, sich gemeinsam mit Schwester Ann Justine akrobatisch ins feuchte Nass zu stürzen. „Uns wurde schnell klar, dass sie keine Bahnschwimmerin ist“, erzählt die Mutter der Sportlerin, während sich eine gehörige Portion stolz unter ihre Stimme mischt. Schnell wurden Trainer auf das Talent der damals Fünfjährigen aufmerksam, und so war Lisa fünf Jahre lang für den Verein „WSC Aachen“ aktiv. Ein Tag im Dezember 2012 besiegelte schließlich das Schicksal der Lontzenerin. Für den Bundesstützpunkt Aachen war die Aberkennung seitens des Deutschen Schwimm Verbandes (DSV) gekommen. Infolgedessen mussten auch die dort stationierten Bundestrainer ihren Dienst quittieren. Um ihr Talent nicht zu vergeuden, wurde Lisa und zwei weiteren Springerinnen des Aachener Vereins ein Wechsel an eine Sportschule nahegelegt.
Schwimm-WM 2011Foto: dpa

 

„Samstags habe ich meinen zehnten Geburtstag gefeiert und tags darauf bin ich nach Berlin umgezogen“, erzählt Lisa, die trotz ihres jungen Alters unglaublich reif und abgebrüht wirkt. „Es war für uns wahnsinnig schwer, unsere zehnjährige Tochter von Lontzen in die Großstadt Berlin gehen zu lassen“, erinnern sich Lisas Eltern. „Die erste Woche war hart, die zweite Woche gut, und ab der dritten Woche wollte ich gar nicht mehr zurück nach Hause“, erinnert sich Lisa an ihre ersten Schritte in der neuen Heimat. Neben einer guten schulischen Ausbildung steht am SLZB, wo auch die deutsche Olympiasiegerin Britta Steffen ausgebildet wurde, der jeweilige Sport an erster Stelle. „In der Woche trainiere ich bis zu 14 Stunden“, erzählt Lisa munter weiter. Den Großteil verbringen die Sportler hierbei jedoch außerhalb des Wassers. Auf dem Trampolin oder beim Ballettunterricht soll nämlich die Athletik und Körperhaltung der Sportler verbessert werden. „Die besten Springer werden an Land geboren“, weiß Vater Bernhard.
Zum Abschluss des Gespräches erzählt Lisa, die mit einem zweiten Platz bei einem Bundesstützpunkt-Vergleich ihren bis dato größten Erfolg feierte, von ihren Träumen. „Natürlich träume ich von einer Olympia­teilnahme. Aber im Moment möchte ich einfach nur zu den Besten meines Jahrgangs gehören.“ Im Februar 2015 bestreitet Lisa ihre erste Deutsche Meisterschaft. Und wer weiß, vielleicht ist die sympathische Sportlerin ihrem Traum von Olympia dann wieder einen Sprung näher gekommen.

 

Die Expertin erklärt

Hallo Lisa, warum steigen bei manchen Sprüngen eigentlich Luftblasen an die Wasseroberfläche?
Bei neuen Sprüngen werden absichtlich Luftblasen („Bubbles“) erzeugt, die das Wasser weicher machen sollen. So ist die Landung, falls der neue Sprung etwas misslingt, nicht so hart. Diese Hilfe bekommt man leider aber nicht allzu oft.Oft wird auch mit Hilfe von Schläuchen zusätzliches Wasser in das Becken gespritzt. Welchen Zweck hat dieser Vorgang?
Das zusätzliche Wasser macht für die Springer die Wasseroberfläche sichtbar. Wenn man oben auf dem Turm steht und die Wasseroberfläche sich nicht bewegt, sieht man einfach nur den Beckenboden. Durch die Wasserspritzer bewegt sich die Oberfläche aber und der Springer weiß, wann das Eintauchen bevorsteht.Und warum trocknen sich viele Sportler direkt nach dem Sprung mit einem Leder oder einem Tuch ab?
Wenn Wasser auf der Haut ist, rutscht man mit den Händen ab. Das darf aber bei vielen der Figuren, wie dem Salto beispielsweise, auf keinen Fall passieren. Bei den Herren sprühen sich auch viele eine Art Klebstoff auf die Hände, damit diese nicht rutschen.

OLYMPUS DIGITAL CAMERAFoto: Privat

 

Lisas Alltag in Berlin

6:30 Uhr:
Der Wecker klingelt: aufstehen, anziehen, Zähne putzen.
6:50 Uhr:
Lisa macht sich vom Internat auf den Weg in die Schule, wo in der Mensa gemeinsam mit allen anderen Schülern gefrühstückt wird. „Im Winter muss ich noch früher los, denn wenn Schnee liegt, dann brauche ich länger zur Bahn“, erzählt Lisa.
8:00 Uhr:
Schulbeginn. Jetzt steht entweder normaler Unterricht oder eine zweistündige Trainingseinheit auf dem Programm.
12:00 Uhr:
Mittagessen in der Mensa. Das Essen musste von Lisa vorab via Internet bestellt werden. „Das Mittagessen ist nicht so toll. Aber daran habe ich mich gewöhnt“, gibt sich Lisa gelassen.
17:30 Uhr:
Die Schule ist geschafft, das letzte Training ist beendet. Lisa macht sich nun auf den Heimweg.
21:00 Uhr:
Bettruhe im Internat. Nach einem harten Tag fällt Lisa todmüde in ihr Bett. In neun Stunden klingelt der Wecker.

Wie werde ich Pilot? Xavier Schumacher aus Bütgenbach weiß es

Von Griseldis Cormann
 

Seit einem Jahr absolviert ­Xavier Schumacher aus Bütgenbach eine 22-monatige Pilotenausbildung in Charleroi. An der Belgian Flight School lernt der 19-Jährige ausschließlich in englischer Sprache. Am Flugplatz der Feuervögel in Büllingen sprach er über die Voraussetzungen einer Pilotenausbildung, seine Erfahrungen, seine Ziele und die kürzlichen Flugzeugkatastrophen.

Xavier Schumacher IISie haben den Flugplatz der „Feuervogel Büllingen“ als Treffpunkt ausgesucht. Warum?
Ich wollte schon immer Pilot werden. Hier habe ich vor drei Jahren bei der Theorieausbildung reingeschnuppert. Es ging um Basics wie Wetter und Navigation. Dann habe ich erstmal mein Abitur gemacht.

Das Abitur ist die Voraussetzung, um Pilot zu werden. Was sollte man noch mitbringen oder sich im Vorfeld aneignen?
Für die Aufnahmeprüfung sind vor allem Physik, Mathe und Koordination wichtig. Ich habe mich einen Monat auf den einen Aufnahmetest vorbereitet. Er hat vier Stunden gedauert. Und ohne Englisch geht gar nichts. Davor hatte ich ehrlich gesagt etwas Respekt. In der Pater-Damian-Schule in Eupen hatte ich aber „Englisch stark“. Deshalb hat es auch geklappt. Im Anschluss kam ein medizinischer Test. Es wurden insgesamt zehn Übungen nur für die Augen durchgeführt. Es ging u. a. um die Reaktionsfähigkeit, das Erkennen von Buchstaben aus mehreren Metern Entfernung. Ein Bluttest wurde auch gemacht. Viele glauben, dass es ein Problem sei, Brillenträger zu sein; bei Linienpiloten ist das allerdings nicht der Fall. Auf jeden Fall gehört zur Ausbildung eine gehörige Portion Motivation, einfach mal hineinschnuppern, ist hier nicht wirklich möglich.

Haben Sie im Vorfeld überlegt, woanders der Ausbildung zu folgen?
Bei der Lufthansa waren erst 2015 wieder Plätze frei. Manche arbeiten in der Übergangsphase als Stewardess oder so. Ich wollte aber nicht warten. Den Kompaktkurs an der Belgian Flight School mache ich, weil ich mich kenne und gerne auch mal etwas schleifen lasse. Außerdem ist meine Ausbildung weniger wetterabhängig. Im modularen Kurs werden die Flugstunden in unseren Breitengraden angeboten, im Kompaktkurs kann man wählen, die Stunden auch in Florida, also in den USA zu absolvieren. Dies verzögert die Ausbildung nicht. Dort ist immer gutes Wetter, bis auf einige kurzweilige Wirbelstürme.
Dieser Kurs ist allerdings hart. Man hat den ganzen Tag Unterricht. Abends muss der Stoff täglich wiederholt werden, ansonsten entstehen zu große Mängel. Ich persönlich stehe aber lieber morgens Früh um vier Uhr auf, um zu lernen. Ich gebe 150 Prozent, um meinen Berufswunsch zu verwirklichen. Ein schöner Nebeneffekt ist es bei so wenig Zeit, dass ich mich richtig aufs Feiern freue, dort sollte man dann auch 150 Prozent geben.

Wann dürfen Sie das erste Mal ein Flugzeug fliegen?
Nach acht Monaten habe ich die Airline Transport Pilot Licence erlangt. Meinen praktischen Teil absolviere ich dann für fünf bis sechs Monate in Orlando, wo ich zum größten Teil lerne, einen Trainingsflieger zu steuern, nachdem ich etliche Stunden im Simulator geübt habe. Nach erfolgreichem Abschluss erhalte ich eine Private Pilot License. Nach meiner Rückkehr in Belgien werde ich zum ersten Mal nur auf Fluginstrumente fliegen, sodass ich nicht mehr auf schönes Wetter und gute Sicht angewiesen bin. Hier sammele ich erste Erfahrungen mit zwei Propeller-Maschinen. Im Anschluss erfolgt weiteres Üben von Notfallsituationen, die Commercial Pilot License und Kommunikationsübungen in einem richtigen Cockpit. Bei den Notfallsituationen wird zum Beispiel gezeigt, wie ich mich bei einem Motorausfall zu verhalten habe: Ruhe bewahren, den Flieger unter Kontrolle halten usw.

Welche praktischen Erfahrungen haben Sie denn bisher?
Bisher bin ich mit Mitschülern, die schon weiter in der Ausbildung sind, nach Lüttich oder Spa geflogen. In Ausnahmefällen und bei idealen Verhältnissen durfte ich hin und wieder das Steuerhorn übernehmen. Schon als kleines Kind habe ich mich für das Modellfliegen interessiert, es aber leider nie gemacht. Bei den Ultraleichtmaschinen bin ich bisher auch nur mitgeflogen.

Was sind Ihre großen Ziele und Wünsche im Pilotenberuf?
Zuerst einmal möchte ich Co-Pilot werden. Mein Wunsch ist es, irgendwann Captain eines A380 zu sein. Bis dahin ist es aber noch ein weiter Weg. Ich setze mir viele kleine Ziele, die sind schneller zu erreichen. Das rate ich jedem, der Pilot werden will. Als Belgier mit Englisch-, Deutsch- und Französischkenntnissen sollte ich allerdings überall Arbeit finden.

Welchen Rat geben Sie jungen Interessierten, für die die lange Zeit außerhalb der Heimat kein Problem ist?
Hohes Interesse, Durchhaltevermögen und viel Motivation. Die besagten 150 Prozent sind  wichtig. Ich bin bisher jeden Tag gerne zur Schule gegangen, anders als in der Sekundarschule. Wichtig ist auch, dass man während der Ausbildung und im Beruf Rückendeckung von der Familie erhält.

In letzter Zeit haben wir viel von Flugkatastrophen gehört. Abschüsse, Abstürze, eine Maschine ist gar verschwunden. Macht das einem angehenden Piloten nicht Angst?
Es bringt einen schon zum Nachdenken. Es gibt viele Thesen darüber, wie die Maschine verschwinden konnte. Vor einem Abschuss ist natürlich niemand sicher. Was der Absturz über Mali betrifft, das war wahrscheinlich ein Pilotenfehler. Ich denke, der Pilot hat das Wetter falsch eingeschätzt. Die korrekte Führung der Maschine und das Verstehen der Wetterdaten sind sehr wichtig. Bei Langstreckenflügen sind auch immer mehrere Piloten an Bord. Maximal vier Stunden fliegt man am Stück, dann sind Ruhestunden eingeplant. Wir werden in Charleroi jedendalls gut ausgebildet. Es gibt Extrakurse, in denen Unfälle besprochen werden. Bei Flugzeugunfällen sind zwar immer viele Personen direkt betroffen. Es bleibt aber das sicherste Verkehrsmittel überhaupt.

Können Sie sich vorstellen, bei den Feuervögeln in Büllingen in Ihrer Freizeit zu fliegen?
Viele Linienpiloten fliegen in ihrer Freizeit mit Ultraleichtmaschinen oder Segelflugzeugen. Es ist ein Ausgleich zum Fliegen nach Instrumenten. Bei den Feuervögeln besteht die Möglichkeit, frei und mit offenem Visier zu fliegen bzw. 360 Grad herum zu schauen. Wenn es später zeitlich klappt, kann ich mir das gut vorstellen.

 
Xavier Schumacher

Belgian Flight School

Die Belgische Flugschule gibt es seit 1981. Der Hauptsitz befindet sich in Gosselies (Charleroi). Teile der Ausbildungen und Weiterbildungen finden aber auch in Lüttich, Brüssel und Orlando (USA) statt. Die Flugschule ist eine weltweit führende Einrichtung zur Ausbildung von Linienpiloten. Es besteht die Möglichkeit, die Ausbildung in einem Modularen oder einem Kompaktkurs zu absolvieren. Auch Trainings- und Weiterbildungskurse für erfahrene Piloten bietet die Schule an. Kurse können im April und Oktober jeden Jahres begonnen werden. Zur Finanzierung bestehen Kooperationen mit verschiedenen Banken.
 

Erste Erfahrungen in Büllingen sammeln

Um erste Erfahrungen zu sammeln, lohnt es sich beim „Aero- und Modellclub VoG Feuervogel Büllingen“ vorbeizuschauen. Der Flugplatz befindet sich im Büllinger Ortsteil „Im Sief“. Für alle Alterskategorien bietet der Verein das Modellfliegen an. Hier lernen die Jüngsten, ein Gefühl für die Steuerung zu entwickeln. Für alle Personen ab 16 Jahre werden Kurse angeboten, um Ultraleichtflieger (ULM) zu bedienen.
 

Expertin: “Von einem Drogentrip wird man nicht sofort abhängig”

Der 18-jährigen Femke aus Aachen wurde auf einer Party übel mitgespielt. Jemand hatte dem Mädchen Speed ins Glas geschüttet. Carolin Scheliga von der ASL (Arbeitsgemeinschaft für Suchtvorbeugung und Lebensbewältigung) in Eupen rät: “Sofort sollte die oder der Betroffene einen Bluttest machen.”

“Am wichtigsten ist es, schnellstmöglich einen Drogentest durchzuführen. Die beste Möglichkeit, eine Einnahme von Drogen zu untersuchen ist die Blutuntersuchung und die kann nur in einem Krankenhaus, bei einem Arzt oder in einem Labor erfolgen”, so die Expertin. Manche Drogen seien nur im Blut nachweisbar. Scheliga: “Und gerade bei den gängigen Mitteln, die ins Glas geschüttet werden, wie GHB/ Liquid XTC/K.O.-Tropfen spielt der Zeitfaktor eine große Rolle, denn nach dem Rausch ist dieses Mittel beispielsweise kaum mehr nachweisbar.”

10637607_10204172162171489_1484764132_nAuf einer Party in Aachen wurde Femke (Name von der Redaktion geändert) Speed ins Glas geschüttet. Illustration: Klenkes

Unterdessen ist die Gefahr einer Abhängigkeit, wenn man einmal einen Drogentrip hatte, nicht sehr hoch. “Dennoch ist es erwiesen, dass gerade im jugendlichen Gehirn durch einen frühen Konsum das Gehirn insoweit beeinflusst wird, dass eine Abhängigkeitserkrankung wahrscheinlicher wird, als bei einem Jugendlichen, der in der Pubertät nichts konsumiert”, so die Expertin von der ALS: “Gerade in der Pubertät erfährt das Gehirn eine Entwicklung, in der es für Abhängigkeitserkrankungen besonders ‘empfänglich’ ist.” (mv)

Die ganze Geschichte von Femke lest ihr auf der letzten Seite der GrenzEcho-Dienstagsausgabe.

Jugendliche planen Open-Air-Festival im Eupener Ortsteil Nispert

trakasspaDrei junge Männer sitzen im Hinterhof des baldigen Veranstaltungsortes Schützenwiese Nispert. Die Rede ist von den „Trakasspa“-Gründern Jody Braun (23), Daniel Dosquet (24) und Danny Piel (26). Durch gemeinsame Freunde haben sie sich kennengelernt und planen nun ein Eupener Event, das alles bieten soll, was Eupen bisher noch nicht kannte.

Text und Fotos: Mandy Hermanns
Hallo zusammen. Was machen Sie eigentlich, wenn Sie mal nicht für „Trakasspa“ planen?
Piel: Beruflich bin ich ebenfalls in der Event-Branche tätig. Ich arbeite zurzeit für das Triangel in St. Vith und möchte mit unserem Event auch in Eupen die Leute zu einer guten Party mobilisieren. Jody und Daniel waren aber mehr die Ideengeber.
Braun und Dosquet: Wir haben beruflich gar nichts mit Eventmanagement zu tun, aber auch wir gehen gerne auf gute Partys und wollen in Eupen endlich etwas Anspruchsvolleres starten. Es ist deshalb super, dass wir Danny mit ins Boot holen konnten. Über ihn haben wir die Möglichkeit, die Sache ganz legal abzuwickeln und noch wichtiger: Er hat das nötige Hintergrundwissen.Das klingt nach einer Menge Arbeit. War es das auch?
Alle: Ohja. Die Planungsphase hat bereits vorigen Sommer begonnen bzw. da war die erste Idee präsent. Der Name ist dann irgendwann mal auf dem Marktplatz bei einem Bierchen entstanden. Da Daniel französischsprachig ist und wir deutschsprachig, mischen wir ab und zu auch schon mal Wörter und „Trakasspa“ kam da schon mal öfter vor… Was wir mit der Wortschöpfung sagen wollen: „Mach dir einfach keine Sorgen, genieß das Hier und Jetzt, vergiss` den Alltag und lass es dir gut gehen.“ Also all die Dinge, die man auf unserem Event machen soll.

Piel: Wir haben uns auch mit dem Bürgermeister, dem Gemeindekollegium und der Polizei zusammengesetzt. Das war aus meiner Sicht ein sehr aufschlussreiches Gespräch, sodass alle Seiten zufrieden gestimmt werden konnten. Die Stadt Eupen stellt deshalb sogar eine Wiese als Parkmöglichkeit zur Verfügung – also zeitig da sein! Der Parkplatz wird natürlich ausgeschildert.Wieso haben Sie sich für den Käfer als Logo entschieden?
Braun: Den Käfer hat meine Schwester, Jenny Braun, gestaltet, wie auch die ganzen anderen Werbemittel. Der Käfer symbolisiert die Freiheit und die Gelassenheit. Unser Ziel ist, dass irgendwann der Käfer sofort mit Trakasspa in Verbindung gebracht wird und die Typografie gar nicht mehr notwendig ist.

Erzählen Sie doch mal etwas über das Event…
Alle: Der Veranstaltungsort ist auf der Schützenwiese in Nispert. Am 26 Juli ab 14 Uhr nachmittags geht es los. Das ist zwar ungewöhnlich, aber mit Absicht so gewählt. Wir wollen den Nachmittag mit gutem Wetter nutzen, viele Leute zusammenzubringen und bis zur offiziellen Sperrstunde ausklingen zu lassen. Dabei unterstützen uns insgesamt fünf DJs aus der Region. Davon werden Vier Outdoor spielen und einer abends dann Indoor – wenn es halt was kälter wird oder das Wetter vielleicht doch nicht so mitspielen sollte.

Piel: „Trakasspa“ wird allerdings nicht das einzige Event bleiben – auch für den Winter sind Events geplant. Es soll etwas Kontinuierliches draus werden.
Braun: Wer Up-to-Date bleiben möchte, sollte uns auf Facebook ein „Like“ schenken oder unseren QR-Code einscannen. Dort posten wir Woche für Woche neue Specials.Was erwartet einen für  Musik, für Aktivitäten und für Menschen?
Braun: Es ist für absolut jeden etwas dabei. Beginnen wollen wir den Nachmittag mit Chill-Musik, also völlige Wohlfühlatmosphäre und ein nettes Beisammensein. Über Tag gibt es deshalb ein Warm-Up und abends geht es dann richtig ab. Musikgenres von Hip-Hop über Electronic, alles ist vertreten.

Dosquet & Piel: Aktivitäten gibt es auch mehrere. So bietet unser Sponsor „Injoy“ mehrere Vorführungen an. Auch Bierpong oder eine Chillzone wird es geben. Es gibt Hamburger und Süßigkeiten zu kaufen. Ein weiteres Spezial-Angebot ist unsere 18 Meter lange Wasserrutsche – deshalb unbedingt Shorts und Bikini einpacken – für Garderoben und Duschen ist gesorgt. Und falls natürlich die Sonne scheint: Sonnencreme nicht vergessen.
Braun: All das soll natürlich ein Anreiz sein, schon nachmittags zu kommen und nicht erst wenn die Party schon fast vorbei ist. Wir hoffen natürlich, dass Menschen jeden Alters da sein werden, von 18 Jahren bis 30 Jahren aufwärts.Wie viele Personen erwartet Ihr? Was sind eure Erwartungen und Befürchtungen?
Alle: Hoffentlich gibt es kein schlechtes Wetter, sondern Sonne pur! Sollte das Wetter dennoch mal nicht mitspielen, können wir auf das Zelt ausweichen – für alle Notlagen ist gesorgt. Auch Security ist vor Ort, deshalb machen wir uns da gar keine Sorgen. Wir hoffen natürlich mit mindestens 400 Personen. Wenn es mehr werden, sind wir natürlich sehr zufrieden.

Mehr Infos auf www.facebook.com.
Eintritt: VVK: 7 Euro; AK: 9 Euro.
Bons: 1,6 Euro
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Star Wars erobert Frankfurter Flughafen – Fraport bleibt gelassen

Gewaltige “Kampfläufer” auf dem Vorfeld und der “Todesstern” am Frankfurter Himmel: Das böse Imperium aus dem Science-Fiction-Epos “Star Wars” hat in einem YouTube-Video den Frankfurter Flughafen erobert. Sehr zum Genuss der Internet-Nutzer, die das 73-Sekunden-Filmchen bis Montagmittag schon fast eine Million Mal geklickt hatten. Der Flughafen-Betreiber Fraport – nach der Übernahme nun “Starport” – blieb angesichts der fiktiven Invasion gelassen: “Da stehen wir drüber”, sagte ein Sprecher.

Bei YouTube eingestellt hat das Video ein gewisser Frank Wunderlich, der die Sequenz als Sammlung unveröffentlichter Aufnahmen aus dem kommenden Star-Wars-Film bezeichnet. Die Aufnahmen zeigen den größten deutschen Flughafen mit Star-Wars-Gerätschaften. Unter anderem weist ein Autobahnschild auf den “Imperial Starport Frankfurt” hin, Raumschiffe landen zwischen Flughafenbussen.

“Da es sowas von offensichtlich ist, dass es Fiktion ist, gibt es keinen Grund für uns, dagegen vorzugehen”, sagte der Sprecher. Normalerweise störe Fraport die Veränderung des Markennamens, aber dies sei eine Ausnahme: “Es ist ja auch nicht imageschädigend.” Das Video kursiere bereits in der Pressestelle, auch bei anderen Mitarbeitern finde es wohl Beachtung: “Es ist ein schöner Hingucker, wirklich sehr aufwändig gemacht.” Gefilmt habe der Urheber wohl von öffentlichen Plätzen aus: “Da wo das Vorfeld zu sehen ist – das sieht schwer nach Besucherterrasse Terminal 2 aus.” (dpa)

App auf’s Festival

Die Festivalsaison ist gestartet – ­allerhöchste Zeit, sich um die richtige Ausstattung zu sorgen. ­Keine Frage: Zelt, Isomatte und Gaskocher ­gehören ins Gepäck. Doch in manchen Momenten kommt es auch auf die kleinen Helfer an.

Von Lena Klimkeit, dpa

9_20120728_tml12-kevin_023-3027Fotos: Tomorrowland

Kater, Ohrenschmerzen und Unwetter – sie gehören zum Festivalwochenende wie gute Musik und Feierei mit Freunden. Wieso nicht einfach mal den App-Store nach kleinen Helfern gegen die Spaßkiller durchsuchen? Auch vorinstallierte Apps auf dem Smartphone können richtig nützlich werden – vorausgesetzt, der Akku ist voll und der Empfang gut. Zum Glück gibt es auf Festivals mittlerweile Ladestationen. Und einige Apps funktionieren auch offline. Ein Überblick:

Promille-Rechner

Kontrollierter Alkoholgenuss auf dem Festival? Wer seine Grenzen nicht erst am nächsten Morgen spüren will, kann ohne Pusten mit etwa mit der App „Promille Rechner“ überprüfen, wie hoch sein Alkoholpegel ungefähr ist. Grundlage für die Berechnung ist die Körpergröße, das Gewicht und das Alter des Trinkenden sowie der Alkoholgehalt des Getränks und die konsumierte Menge. „IntelliDrink“ alarmiert sogar per Push-Nachricht, wenn der gewünschte Pegel unterschritten ist. Na dann: Bier nachlegen und Prost!

Zelt-Finder

Die größte Kunst nach einem langen Festivaltag: das eigene Zelt im Dunkeln wieder erkennen. Die Bezahl-App „Tentfinder“ soll genau das vereinfachen. Doch die Kombination aus Handy-Taschenlampe und Kartendienst lotst einen genauso gut: Auf dem Campingplatz einfach die Koordinaten des Zelts anzeigen lassen und speichern, so dass sie beim Öffnen der App auf Festivalgelände wieder abrufbar sind. Bei „Google Maps“ kann man die Kartendaten für den gewünschten Radius speichern, um sie auch offline einzusehen.
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Dezibel-Messer

Wer seine Ohrstöpsel vergessen hat, aber dennoch ohne Ohrenschmerzen so nah wie möglich an die Bühne möchte, kann sich am Ausschlag einer Dezibel-App wie „Decibel 10th“ oder „Sound Level Meter“ orientieren. Zwischen 40 bis 60 Dezibel misst ein normales Gespräch, so manches Rockkonzert kann die Schmerzgrenze von 110 Dezibel klar überschreiten. Dabei gilt: Die Messwerte sind keineswegs exakt! Um sich ein Bild über die Festival-Lautstärken zu machen, reichen sie alle mal.

Musik-Erkenner

Oft genug kommen einem unbekannte Songs auf Festivals zu Ohren. Wer das Lied später wiederfinden will, sucht meist lange. Abhilfe können Musikerkennungs-Apps schaffen: „Shazam“ oder „TrackID“ liefern in Sekundenschnelle Titel und Interpret der laufenden Stücke. Wer direkt mitsingen will, kann auch „Genius“ anschalten. Wie hoch die Trefferquote ist, hängt natürlich von der Tonqualität und Nebengeräuschen ab. Außerdem nutzen viele Bands den Festivalauftritt, um noch unveröffentlichte Songs zu präsentieren. So gehört immer auch etwas Glück zum Titelfinden.

Wetter-Dienste

Es gibt nichts Ärgerlicheres als in kurzer Hose und T-Shirt mitten in der Menge zu tanzen und vom Platzregen überrascht zu werden. Vorbeugen kann der kurze Blick auf die vorinstallierte Wetter-App: Wenn Regen droht, einfach schnell das Cape einstecken und los. Wer das vergisst, kann sich bei Diensten wie „WetterWarner“ durch Push-Nachrichten über die Wetterlage auf dem Laufenden halten lassen und gewarnt werden, wenn nach brütender Hitze ein Gewitter aufzieht.

Festival-Apps

Ob Werchter, Wacken, Hurricane, Greenville oder Juicy Beats: Viele Festival-Veranstalter haben mittlerweile eigene Apps für ihre Besucher entwickelt. Sie informieren schon vor Beginn des Events über Bands, Zeitplan und Neuigkeiten rund um die Veranstaltung. Die App des Wacken Open Airs bietet außerdem ein Info-ABC von Abendkasse bis Zollkontrollen. Die Greenville-App integriert Zelt- und Parkplatzfinder. Die Funktionen der Apps des Schwesterfestivals Southside und Hurricane sind offline verfügbar, falls doch mal der Empfang nicht ausreichen oder das Netz überlastet sein sollte.

Nic lebt seinen größten Traum

Wer kennt schon einen „Bartwist“, einen ­„Tailwip“ oder gar einen ­„Double Tailwip Flat“? Richtig, die wenigsten. Nicolas Moray aber ist einer von denen, die es wissen. Der 14-jährige Scooter-Fahrer aus ­Kettenis ­besitzt nicht nur deshalb einen Sponsorenvertrag und ist zu Gast auf ­internationalen Contests.

Von Mario Vondegracht
Vor zwei Jahren entflammte bei Nic die Vorliebe für einen neuen Trendsport: Scooter bzw. Roller fahren. Dabei gilt es aber nicht, einfach so die Straße herunter zu rollen – im Gegenteil. Spektakuläre Tricks sind bei Nic (so wird er von seinen Freunden genannt) an der Tagesordnung. Der Ketteniser, der vor allem das „Streeten“ bevorzugt, aber auch immer mehr seine Leidenschaft für das „Parc“-Fahren entdeckt, wurde vor knapp einem Jahr auf einem Show-Fahren seines Idols Ryan Williams in Köln von seinem heutigen Sponsor „Marc’ s Radladen“ aus Mühlhausen/Thüringen (Deutschland) entdeckt und knapp 14 Tage später unter Vertrag genommen. Seitdem reist er unter anderem durch ganz  Europa (Basel, Montreux, Barcelona), um dort mit seinen Teamkollegen an Contests (Wettbewerbe) teilzunehmen.
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„Nach Pardubice in  Tschechien konnte ich leider nicht, denn die Schule hat mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht,“ so Nic im GE-Interview. Mutter Dagmar besteht darauf, dass die Schule immer oberste Priorität hat, und sie ist der Meinung, dass so ein Trip in der Prüfungszeit einfach nicht in Frage kommt. Der 14-Jährige besucht das zweite Jahr der Sekundarschule am Eupener Robert-Schumann-Institut.
„Sicherlich ist es interessant, dass der Sponsor alle notwendigen Rollerteile finanziert, aber das ist für mich mittlerweile nicht mehr ausschlaggebend. Viel mehr Bedeutung hat es, dass wir Nic jederzeit in sehr guten Händen wissen, da der Teamchef Marc sich äußerst gewissenhaft um seine Fahrer kümmert, sobald sie unterwegs sind. Mittlerweile ist zwischen Marc und der Familie Moray-Knauf eine richtige Freundschaft entstanden. Nic hat immer davon geredet, irgendwann einmal entdeckt zu werden und ich habe dann immer nur gelächelt. Doch er lebt momentan seinen Traum“, berichtet Mutter Dagmar Moray-Knauf überwältigt.
ThüringenRadladen
Das Team um Marc’s Radladen besteht aus sechs Fahrern, die aus Deutschland, Belgien und der Schweiz kommen, einem Manager und dem Teamchef. „In den Osterferien hat sich ein Teil der Truppe in Mühlhausen getroffen“ sprudelt es auch Nic heraus. Brachte sich Nic zunächst die Tricks im Internet durch „How to“-Youtube-Clips selber bei,  dreht er nun seine eigenen Videos. Regelmäßig übt der Schüler in der Halle eines Freundes im Eupener Ortsteil Nispert Sprünge, Slides (an Rails-Stangen) und Tricks. Bei schönem Wetter trainiert Nic auch gerne im Skatepark am Raerener Jugendheim.   Bisher hat Nic, dessen Mutter ihn mit besten Kräften unterstützt und ihn auch in ferner gelegene Skateparks fährt, auch schon einige Turniere mitgemacht. Bei diesen Contests bewerten die „Judges“ (deutsch: Richter) die Scooter-Fahrer nach einem festem Reglement, was von der ISA (International Scooter Association) vorgeschrieben wird. Es geht darum, ob die Tricks originell sind, ob sie gelingen, ob Nic sie sauber landet, wie er seinen Fuß dabei stellt und ob er dabei den ganzen Park nutzt.
„Das Schöne an dem Sport ist, dass es kein Konkurrenzdenken gibt“, sagt Nic. Einmal gewinnt er, einmal eben ein anderer. Während im Fußball und anderen Sportarten verbissen auf den Sieg hin geeifert wird, steht beim Scooter-Sport der Spaß im Vordergrund. Das hat Nic schnell begriffen. „Der Zusammenhalt der Gruppe ist wichtig“, so der Trendsportler, der sich derzeit auf einer Tour befindet, die ihn und seine Truppe im August nach Leipzig, Berlin, Hamburg, Eindhoven (8. August im 040 BMX Park) und Wuppertal führt.
Im Juni landete Nic bei der Vorentscheidung zur Europameisterschaft in Basel in der „Amateur-Klasse“ auf dem vierten Platz. Drei seiner Teammitglieder begleitet Nic Ende Juni aber zur EM nach Barcelona, um sie vor Ort zu unterstützen. Nicht nur das unterstreicht, wie sehr die Mannschaft Nic ans Herz gewachsen ist. Via „WhatsApp“ und „Skype“ bleiben die Jungs täglich in Kontakt. „Nic ist Einzelkind und diese Hammergruppe gibt ihm so viel, dass es mir immer wieder einfach nur Gänsehaut bereitet, meinen Sohn so glücklich zu erleben“, ist auch die Mutter begeistert.
Die besten Scooter-Fahrer sind zwar um einige Jahre älter als Nic, doch da möchte der 14-Jährige auch hin. „Am besten so schnell wie möglich“, so der Ketteniser Schüler, der vor seiner Liebe zum Scooter BMX-Fahrrad gefahren ist. Für diesen Traum tut er alles und trainiert deshalb „so oft wie möglich“. Dazu müsse er aber leider auf andere Orte ausweichen, da es in der DG keine großen Skate-Parks gebe. So müssen die Eltern oft die Halle in Heerlen ansteuern. Nic-7

Video: Wer sich einen Eindruck über Nic und seine Fähigkeiten machen möchte, der sollte sich dieses Videos anschauen.

Nic Moray aus Kettenis ist erfolgreicher Trendsportler

Nic Moray aus Kettenis hat seit zwei Jahren eine neue sportliche Vorliebe. Nachdem der 14-Jährige gerne mit dem BMX auf Achse war, landet Nic Moray nun in der Halfpipe oder auf der Straße mit seinem Scooter diverse Sprünge und Tricks. Er macht das sogar so gut, dass er von einem Sponsor entdeckt und unter Vertrag genommen wurde.

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„Das Schöne an dem Sport ist, dass es kein Konkurrenzdenken gibt“, sagt der Schüler des Eupener Robert-Schuman-Instituts, der mit seinen fünf Teamkollegen an internationalen Wettbewerben teilnimmt. So war der Ketteniser u. a. schon in Montreux, Barcelona und Basel unterwegs, um dem Publikum sein Können zu demonstrieren. Trainiert wird in einer Halle in Eupen und bei gutem Wetter auch in Raeren. (mv)

Video-Eindrücke von Nics Treiben auf dem Scooter finden Sie hier.

ThüringenRadladen

Wochenend-Tipp: „Sagen wir Sonntag“ im Eupener Temsepark

Ein gepflegtes Kaltgetränk, dazu gute, chillige Musik zum Entspannen oder auch Tanzen, und gute Freunde: Dazu lädt am kommenden Sonntag (15. Juni) der Temsepark in der Eupener Unterstadt (gegenüber von Hotel Bosten) von 10 Uhr morgens bis 22 Uhr abends ein. Jeder kann und soll neben guter Laune mitbringen, was er zum Entspannen braucht: Liegestuhl, Decke, Sonnenbrille und Picknickkorb. Unter dem Motto „Meet Friends, écouter de la musique, fühle die Natur, enjoy, ontspan, tanze, breathe air or just waste some time with us“ lädt Johannes Niessen (alias Jo Funk) jeden ein, der Lust hat. Der Eintritt ist frei. Musik gibt es von 10 bis 22 Uhr. Bei strömendem Regen fällt die Veranstaltung aus oder wird verschoben. Es wird um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur im Park gebeten, also den Müll ordnungsgemäß entsorgen. Die Veranstaltung „Sagen wir Sonntag“ wird zum ersten Mal angeboten.

 

In eigener Sache: In der Printausgabe von GEneration haben wir fälschlicherweise bemerkt, dass man im Temsepark auch Grillen kann. Das stimmt so nicht. Wir bitten euch, dies zu entschuldigen.