Kommentar zu Tinder: „Wisch und weg!“

Von Annick Meys

Ich muss vorwegnehmen: Ich bin vergeben. Aus Neugierde, und um mitreden zu können, lade ich die Tinder-App trotzdem auf mein Smartphone. Das Anmelden geht über den Facebook-Account ratzfatz. Das Prinzip ist selbsterklärend: Gefällt einem ein Bild, schiebt man es nach rechts. Ein Wisch nach links und das Profil kommt einem nie wieder unter. Da ich aber offenbar zu wählerisch bin, generiere ich zunächst keine einzige Übereinstimmung und darauf kommt es schließlich an. Ohne Match kein Chat. Ich fahre also meine Ansprüche herunter – mit Erfolg. „You‘ve got a match“ zeigt die App an. Was dann folgt, ist allerdings sehr ernüchternd. „Na süsse, was machst du den?“, schreibt Frank. Na toll! Ich weiß nicht, was schlimmer ist – die Ansprache oder seine Rechtschreibung. Der zweite Match fällt direkt mit der Tür ins Haus: „Schickst du mir Nacktbilder?“, fragt mich einer, auf dessen Anzeigebild zwei süße Katzenbabys zu sehen sind. Deswegen vermute ich auch, dass Paul, der sich angeblich 65 Kilometer von mir entfernt befindet, entweder gar nicht mal so gut aussieht, oder vergeben ist, womöglich verheiratet und hier nicht erkannt werden möchte. Ich finde Paul ganz schön dreist und schicke ihm ein höfliches Nein. Er antwortet, indem er mich aus dem Chat kickt. Die folgenden Kontakte sind zunächst ganz in Ordnung. Viele fragen, was ich hier suche. Auf die gleiche Gegenfrage lautet die Antwort meist: „Was sich eben ergibt“. Dann folgt langweiliger Smalltalk, der nicht über Job und Hobbys hinauskommt. Schließlich läuft es aber doch meistens auf dieselbe anzügliche Leier hinaus. Sicher sind nicht alle so, bestimmt habe ich einfach nur falsch gewischt. Eine neue Nachricht kündigt sich an: „How are you?“, „Fine, and you?“, „Do you wanna f***?“, „No“, „Ok, bye“. Ich melde mich ab und lösche die App schnell wieder. Ich bezweifle, dass hier irgendjemand die große Liebe findet. Genausowenig glaube ich aber, dass jemand ernsthaft bei Tinder danach sucht. Unterhaltsam ist die App trotz alledem.

App zum Date

Partnersuche via Smartphone? Das galt lange Zeit als schmuddelig und verrucht. Doch nach vielen Versuchen scheint sich nun eine Dating-App durchgesetzt zu haben. Die Rede ist von Tinder. Auch Christian aus Berlin ist Fan der Anwendung. Seine Traumfrau glaubt er aber nicht damit zu finden.
Von Gregory Wintgens

 

App Tinder15 Jahre ist es mittlerweile her, seit die zwei jungen Berkeley-Absolventen James Hong und Jim Young ihr Projekt hotornot.com starteten. Ihre Namen kennen heute nur noch Silicon-Valley-Interessierte. Auch ihre Bedeutung als Grundsteinleger für das, woraus andere kluge Köpfe ein paar Jahre später Facebook und YouTube machten, erschließt sich erst bei genauerer Beobachtung. Dass ihre Vorarbeit der heutigen Nummer eins unter den Dating-Apps einiges erleichtert hat, ist wiederum offensichtlich.
Tinder besteht wie die meisten Internet-Startup-Geschichten seit dem Start des aktuellen Jahrtausends. Es ist 2012, als drei befreundete Studenten, in diesem Fall von der renommierten University of Southern California in Los Angeles, eine App veröffentlichten, die vorübergehend vor allem auf dem Campus genutzt wird. Während Mark Zuckerberg knapp acht Jahre vorher sein ursprünglich zu Dating-Zwecken geplantes Facebook langsam um weitere Funktionen erweitert und damit heute ein Milliarden schweres Imperium erschaffen hat, konzentrieren sich die Tinder-Gründer Rad, Mateen und Badeen aufs Wesentliche. Finden, Entscheiden, Treffen – drei Schritte zum theoretischen Glück. In der Praxis meldet sich der Tinder-Nutzer mit seinem Facebook-Profil in der App an und wählt sein Profilbild aus. Unmittelbar danach kann es auch schon losgehen – mittels GPS-Lokalisierung zeigt Tinder dem Nutzer andere Personen in seinem aktuellen Umkreis an, die die App kürzlich genutzt haben. Neben dem Profilfoto werden außerdem noch der Vorname und das Alter angezeigt. Wer auf innere Werte setzt, ist bei Tinder fehl am Platz. Hier geht es knallhart um optische Vorlieben, ein gesundes Maß an Selbstbewusstsein sollte man idealerweise also mitbringen. Gefällt einem, was man sieht, wischt man auf dem Smartphone nach rechts und signalisiert damit Interesse. Ein Wisch nach links lässt sich höflich als „Nein, danke“ interpretieren. Alles anonym versteht sich. Wirklich spannend wird es erst, wenn der/die UserIn gegenüber nun ebenfalls nach rechts wischt und somit also ein beiderseitiges Interesse bekundet wird. Dies schaltet die App in die zweite Phase, in der die beiden Nutzer sich gegenseitig direkte Nachrichten schicken können, um mehr übereinander zu erfahren oder ein Treffen zu vereinbaren.
Hört sich recht simpel an. Es hat, was die Vorlieben einer ganzen Generation angeht, aber auf eindrucksvolle Weise ins Schwarze getroffen. Heute nutzen ungefähr 25 Millionen Nutzer die App, die mittlerweile in 24 Sprachen erhältlich ist. Während Tinder bis vor kurzem in erster Linie nur in englischsprachigen Ländern wie den USA, Australien und Großbritannien genutzt wurde, ist das Programm seit einem großen Medienecho im vergangenen Jahr mittlerweile auch in Westeuropa angekommen. „Das Wichtigste ist, dass man realistisch an die Sache rangeht und ehrlich ist mit anderen Nutzern im Bezug darauf, worum es einem selber geht“, sagt Christian (24) aus Berlin. Als begeisterter Tinder-User weiß Christian seit einem halben Jahr sehr genau, was er von Tinder erwartet: unkomplizierten und schnellen Kontakt zu hübschen, jungen Frauen. Dass er ein Faible für englischsprachige Damen hat, hilft ihm. In der deutschen Hauptstadt lassen sich über Tinder nach wie vor mehr kürzlich zugezogene amerikanische, britische und australische Nutzer und Nutzerinnen finden. „Ich will nicht sagen, dass es unmöglich ist, die Frau fürs Leben mit Tinder zu finden. Für sehr realistisch halte ich es aber gleichzeitig auch nicht“, ergänzt Christian.
Alternativen mit diversen Vor- und Nachteilen bzw. zusätzlichen Features für die etwas konkretere Partnersuche gibt es wie Sand am Meer. Ganz vorne mit dabei das deutsche Lovoo, das sogar älter als Tinder ist und, entsprechend der Herkunft hauptsächlich von deutschen Nutzern gebraucht wird. Super spannend und deutlich indirekter ist auch Snoopet, das voll auf den Hund als Flirthelfer setzt. Vor dem Gassigehen können HundeführerInnen einchecken, populäre Strecken in der Umgebung suchen und sehen, wer auf diesen unterwegs ist. „Rein zufällige Treffen“ lassen sich so wunderbar inszenieren.
Wer für Tinder selber keine Verwendung hat, kann sich dennoch vom Produkt unterhalten lassen, beispielsweise durch zahlreiche amüsante YouTube-Videos zum Thema. Unsere persönliche Empfehlung: „Grandfather goes on Tinder dates.“ Und falls es mal wieder nicht hat sein sollen mit der Beziehung, hilft die App Killswitch dabei, alle Spuren der/des Ex auf dem eigenen Facebook-Profil in kürzester Zeit verschwinden zu lassen.

 

App auf’s Festival

Die Festivalsaison ist gestartet – ­allerhöchste Zeit, sich um die richtige Ausstattung zu sorgen. ­Keine Frage: Zelt, Isomatte und Gaskocher ­gehören ins Gepäck. Doch in manchen Momenten kommt es auch auf die kleinen Helfer an.

Von Lena Klimkeit, dpa

9_20120728_tml12-kevin_023-3027Fotos: Tomorrowland

Kater, Ohrenschmerzen und Unwetter – sie gehören zum Festivalwochenende wie gute Musik und Feierei mit Freunden. Wieso nicht einfach mal den App-Store nach kleinen Helfern gegen die Spaßkiller durchsuchen? Auch vorinstallierte Apps auf dem Smartphone können richtig nützlich werden – vorausgesetzt, der Akku ist voll und der Empfang gut. Zum Glück gibt es auf Festivals mittlerweile Ladestationen. Und einige Apps funktionieren auch offline. Ein Überblick:

Promille-Rechner

Kontrollierter Alkoholgenuss auf dem Festival? Wer seine Grenzen nicht erst am nächsten Morgen spüren will, kann ohne Pusten mit etwa mit der App „Promille Rechner“ überprüfen, wie hoch sein Alkoholpegel ungefähr ist. Grundlage für die Berechnung ist die Körpergröße, das Gewicht und das Alter des Trinkenden sowie der Alkoholgehalt des Getränks und die konsumierte Menge. „IntelliDrink“ alarmiert sogar per Push-Nachricht, wenn der gewünschte Pegel unterschritten ist. Na dann: Bier nachlegen und Prost!

Zelt-Finder

Die größte Kunst nach einem langen Festivaltag: das eigene Zelt im Dunkeln wieder erkennen. Die Bezahl-App „Tentfinder“ soll genau das vereinfachen. Doch die Kombination aus Handy-Taschenlampe und Kartendienst lotst einen genauso gut: Auf dem Campingplatz einfach die Koordinaten des Zelts anzeigen lassen und speichern, so dass sie beim Öffnen der App auf Festivalgelände wieder abrufbar sind. Bei „Google Maps“ kann man die Kartendaten für den gewünschten Radius speichern, um sie auch offline einzusehen.
Tomorrowland13

Dezibel-Messer

Wer seine Ohrstöpsel vergessen hat, aber dennoch ohne Ohrenschmerzen so nah wie möglich an die Bühne möchte, kann sich am Ausschlag einer Dezibel-App wie „Decibel 10th“ oder „Sound Level Meter“ orientieren. Zwischen 40 bis 60 Dezibel misst ein normales Gespräch, so manches Rockkonzert kann die Schmerzgrenze von 110 Dezibel klar überschreiten. Dabei gilt: Die Messwerte sind keineswegs exakt! Um sich ein Bild über die Festival-Lautstärken zu machen, reichen sie alle mal.

Musik-Erkenner

Oft genug kommen einem unbekannte Songs auf Festivals zu Ohren. Wer das Lied später wiederfinden will, sucht meist lange. Abhilfe können Musikerkennungs-Apps schaffen: „Shazam“ oder „TrackID“ liefern in Sekundenschnelle Titel und Interpret der laufenden Stücke. Wer direkt mitsingen will, kann auch „Genius“ anschalten. Wie hoch die Trefferquote ist, hängt natürlich von der Tonqualität und Nebengeräuschen ab. Außerdem nutzen viele Bands den Festivalauftritt, um noch unveröffentlichte Songs zu präsentieren. So gehört immer auch etwas Glück zum Titelfinden.

Wetter-Dienste

Es gibt nichts Ärgerlicheres als in kurzer Hose und T-Shirt mitten in der Menge zu tanzen und vom Platzregen überrascht zu werden. Vorbeugen kann der kurze Blick auf die vorinstallierte Wetter-App: Wenn Regen droht, einfach schnell das Cape einstecken und los. Wer das vergisst, kann sich bei Diensten wie „WetterWarner“ durch Push-Nachrichten über die Wetterlage auf dem Laufenden halten lassen und gewarnt werden, wenn nach brütender Hitze ein Gewitter aufzieht.

Festival-Apps

Ob Werchter, Wacken, Hurricane, Greenville oder Juicy Beats: Viele Festival-Veranstalter haben mittlerweile eigene Apps für ihre Besucher entwickelt. Sie informieren schon vor Beginn des Events über Bands, Zeitplan und Neuigkeiten rund um die Veranstaltung. Die App des Wacken Open Airs bietet außerdem ein Info-ABC von Abendkasse bis Zollkontrollen. Die Greenville-App integriert Zelt- und Parkplatzfinder. Die Funktionen der Apps des Schwesterfestivals Southside und Hurricane sind offline verfügbar, falls doch mal der Empfang nicht ausreichen oder das Netz überlastet sein sollte.

Partysuche leicht gemacht

Am Wochenende lautet für viele Jugendliche die alles entscheidende Frage: Wo kann ich feiern gehen und auf welcher Party geht die Post ab? Mit ihrer App „Playztoobee“ wollen drei Studenten aus Eupen eine Entscheidungshilfe liefern.

Von Cynthia Lemaire

„Es ist mir bereits ein paar Mal passiert, dass ich nicht auf eine Party gegangen bin, weil ich dachte, da sei eh nichts los. Am nächsten Morgen sah ich dann die Fotos meiner feiernden Bekannten auf Facebook und habe mich geärgert, dass ich nicht dabei war“, erklärt Moritz Kreis (21). Um in Zukunft kein Partyhighlight mehr zu verpassen, ließen er und seine Freunde Donovan Niessen (21) und Grégory Kriescher (20) sich etwas einfallen. „Playztoobee“ heißt die von den drei Eupenern entwickelte App, die ihren Usern zeigt, wo wann was los ist.

Donovan Niessen, Grégory Kriescher und Moritz Kreis (v.l.n.r.) haben die App entwickelt.

Seit Ende Februar steht die kostenlose App zum Download für alle Android und iOS-Geräte bereit und langsam aber sicher verbreitet sie sich im Freundeskreis der drei Studenten und darüber hinaus. Sie zeigt dem Nutzer, welche Events in seiner Umgebung stattfinden. „Playztoobee“ konzentriert sich hauptsächlich auf die DG, zeigt aber auch Partys und Studentenfeten in Aachen, Köln und Lüttich an. „Sie hat eine Kartenfunktion, eine Kalenderfunktion und eine Funktion zum Teilen“, fasst Moritz Kreis zusammen. Im Kalender werden die verschiedenen Veranstaltungen übersichtlich aufgelistet, klickt man auf das Event, erscheinen die wichtigsten Infos (Ort, Zeit, Eintrittspreis, etc.) und eine Kurzbeschreibung. „Zurzeit speisen wir hauptsächlich den Terminkalender, aber jeder, der die App nutzt, kann und soll Events hinzufügen, damit die Spannbreite immer weiter wird“, sagt Donovan Niessen. Praktisch ist auch die Maps-Funktion, bei der der aktuelle Standort des Users erfasst wird und dieser sofort auf seinem Smartphone sieht, ob in seiner näheren Umgebung etwas los ist.
Event-Apps sind nicht neu, doch das Eupener Trio will sich mit „Playztoobee“ von vergleichbaren Formaten klar absetzen.

Screenshot (2)

Screenshot (3)Screenshot (4)Screenshots der App

„Wir sehen den Vorteil unserer App vor allem darin, dass man gezielt Namen von Freunden und Bekannten eingeben kann, und sieht, welche Events sie gerade besuchen“, erklärt Grégory Kriescher. Und hier kommt die Share-Funktion ins Spiel, die künftig die Hauptrolle bei „Playztoobee“ spielen soll: Wer auf einer Party ist, soll Fotos von der Location und den Gästen auf der Pinnwand der App posten, damit andere Nutzer sehen, ob das Event sie auch anspricht. Die App soll quasi zur Entscheidungshilfe werden, bei der Frage: Wo gehe ich hin? Dies ist vor allem praktisch, wenn zwei Partys gleichzeitig stattfinden. „Man ist gerade in der Pigalle und auf Camelot und bei Bosten steigt jeweils eine Fete. Wenn diejenigen, die vor Ort sind, Stimmungsbilder posten und Infos beispielsweise zu Musikrichtung und Getränkepreisen liefern, sieht der Playztoobee-User, was ihm eher zusagt“, nennt Moritz Kreis ein konkretes Beispiel. Die Zeiten, in denen man sich für die „falsche“ Fete entschieden hat, sollen somit vorbei sein. Damit dieses Prinzip funktioniert, sind die Macher auf zahlreiche Nutzer angewiesen: Je mehr mitmachen, desto mehr Partyinfos stehen zur Verfügung. ­Allerdings kontrollieren die drei Eupener auch, dass die Pinnwand nicht mit Posts „zugemüllt“ wird, die dort nichts zu suchen haben. Die Veranstaltungen stehen im Vordergrund.
Das Abrufen oder Hochladen der App-Infos soll nicht an einer schlechten Internetverbindung scheitern, also haben die drei Studenten das Layout schlicht in Schwarz-Weiß und die Datenmengen  relativ gering gehalten. Zunächst wollen Moritz, Donovan und Grégory ihre App so weit wie möglich unter ostbelgischen Jugendlichen und Studenten verbreiten. Spätere Zusatzfunktionen sind nicht ausgeschlossen. „Man könnte beispielsweise gewisse Veranstaltungen mit Busfahrplänen oder Telefonnummern von Taxiunternehmen verknüpfen, damit der Nutzer den Hin- und Rückweg planen kann“, hat Donovan Niessen schon konkrete Ideen für die Weiterentwicklung. Egal wie Playztoobee sich auch in Zukunft präsentieren wird, eins wissen die Entwickler mit Sicherheit: Für die Nutzer bleibt sie kostenlos.

Mehr Infos: www.playztoobee.com

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Die APPS müsst ihr haben!

Actions for iPad

app_actionsSci-Fi-Atmosphäre kommt auf, wenn man sich Actions for iPad auf sein Tablet lädt. Die App macht es nämlich möglich, ganz bestimmte Prozesse am PC oder Mac auszuführen – nur durch einen Klick auf den iPad Bildschirm. Egal ob Mediensteuerung, Systembefehle, Hotkeys, Webseiten öffnen… eine Vielzahl von Möglichkeiten ist gegeben und die App wird stets erweitert. Ein ideales Anwendungsszenario ist z. B. der am Fernseher angeschlossene PC im Wohnzimmer, der sich dank Actions for iPad super komfortabel von der Couch aus steuern lässt. Über 900 verschiedene Icons in unterschiedlichen Farben warten darauf, mit Aktionen belegt zu werden.

Asphalt 8: Airborne

app_asphalt8Eines der beliebtesten Rennspiele für Smartphones und Tablets kann jetzt gratis im App Store und bei Google Play heruntergeladen werden. Asphalt 8 ist der neueste Teil der erfolgreichen Asphalt-Spielereihe, die sich selber nicht all zu ernst nimmt und so mit feinstem Old School Arcade-Gameplay begeistert. Wer Realismus sucht, ist hier fehl am Platz. Hier geht es ausschließlich um hohe Geschwindigkeiten, atemberaubende Stunts und jede Menge Adrenalin. Über 45 lizensierte Fahrzeuge von bekannten Herstellern warten darauf, von euch über die Strecke gejagt zu werden.

ProCamera 7

app_procamera7Im privaten Gebrauch lässt sich schon seit längerem beobachten, dass Smartphones die klassischen Digitalkameras ersetzen. Während die Standard-Software für Fotografie auf dem iPhone schon ganz ordentlich ist, können Foto-Fans mit der App ProCamera 7 jetzt noch mehr aus ihrem Gerät herausholen. ProCamera 7 wurde gezielt auf das neue iOS 7 angepasst und bietet neben vielen neuen Features auch eine optimierte und vereinfachte Benutzerführung im iOS-7-Design. ProCamera gilt schon seit einigen Jahren als Benchmark im Bereich der Foto-Apps und die neue Fassung setzt diese Tradition fort – sehr viele, sehr detaillierte Einstellungsmöglichkeiten und Individualisierungsoptionen lassen die Herzen von mobilen Hobbyfotografen höher schlagen.

Nike SB

app_nikesbMit Nike SB hat der amerikanische Sportgigant die ultimative App für alle Skateboarder im App Store veröffentlicht. In Nike SB erstellt ihr euer eigenes Skater-Profil, dokumentiert euren persönlichen Fortschritt und verbindet euch mit anderen Skatern auf der ganzen Welt. Das Nike SB Team erstellt zudem Herausforderungen in der App, die man dann im echten Leben auf dem Skate Board schaffen soll – idealerweise mit Videobeweis, der direkt über die App hochgeladen wird. Über den „Trick Tree“ werden viele coole Boarding-Moves vorgestellt und wer es richtig interaktiv angehen will, spielt über die App mit einem Skater am anderen Ende der Welt eine Partie des Klassikers S.K.A.T.E.! Daumen hoch, auch in den Skateboard unfreundlichen Jahreszeiten.

Text: Gregory Wintgens