Sänger und Actionstar Tom Beck singt in St.Vith

Die Actionserie „ALARM FÜR COBRA 11“ hat ihn bekannt gemacht: Fünf Jahre war Tom Beck als Hauptkomissar Ben Jäger im TV zu sehen. Nun steht er am Freitag im St.Vither Triangel auf der Bühne – mit der Gitarre in der Hand. Im Interview spricht er über seine „Cobra11“-Zeit, seinen Lebensstil, seine Musik und seine Vorlieben für Whisky, Schokolade und Bier. Stromae sagt ihm jedoch nichts.

VON ALLAN BASTIN

Tom Beck tritt im Hardrock Cafe in Berlin auf

Der Sänger und Schauspieler Tom Beck tritt am Freitag im St.Vither Triangel auf. Foto: dpa

Tom Beck, Sie werden am kommenden Freitag im St.Vither Triangel gastieren. Hätten Sie jemals erwartet, in Belgien aufzutreten mit Ihrer Musik?

Nicht wirklich, man fängt ja nicht mit Musik an, um mal -eines Tages in Belgien zu spielen (lacht). Aber durch die „Cobra 11“-Fanbase kommt man ein bisschen herum. Wir haben auch schon in Belgien gespielt. Aber es überrascht mich schon, dass wir in Belgien auftreten werden.

Sie haben für Alarm für „Cobra 11“ auch schon in Ostbelgien gedreht.

Ja, in der Tat. Das waren sehr aufregende Tage, als wir einmal an einem Stausee und auf einer Talsperre gedreht haben. Ich stand da auf der Staumauer und ein Helikopter raste an mir vorbei. Ich denke oft daran zurück. Das kommt auch öfter mal hoch, wenn ich im Bett liege. Da hätte einiges schief gehen können. Es war sicherlich einer meiner spektakulärsten Drehs.

2013 ging ihre Zeit bei „Cobra 11“ zu Ende. Die Zeit der Stunts und spektakulären Filmdrehs war vorbei. Stattdessen nahm die Musik einen größeren Stellenwert in Ihrem Leben ein. Kann man die Musik und die Schauspielerei einfach kombinieren?

In meinem Fall schon. Vielleicht würde die Musik mehr Früchte tragen, wenn ich keine Filme drehen würde. Aber ich will das nicht, da ich gerne Filme drehe und es ein schöner Ausgleich ist. Es ist immer etwas Neues. Wenn ich bei einem Dreh bin, freue ich mich auf die Musik. Und Umgekehrt ist es dasselbe. Ich bin dankbar, dass ich beides machen kann.

Spielplatz für große Jungs: 15 Jahre "Alarm für Cobra 11"

Tom Beck (r, als Ben Jäger) und Erdogan Atalay (als Semir Gerkan) posieren mit Pistolen bei Dreharbeiten der RTL-Ationserie „Alarm für Cobra 11 – Die Autobahnpolizei „. Foto: dpa

Die meisten Menschen denken, dass die Musik bei Ihnen erst nach der Schauspielerei gekommen ist. Dabei war es genau andersherum.

Richtig. Musik mache ich, seitdem ich fünf bin. Ich habe Klavier Orgel, Akkordeon, Gitarre und ein bisschen Schlagzeug gespielt, dann Musical-Theater studiert. Und dann bin ich erst mit 21 Jahren zum Schauspiel gekommen. Meine erste Rolle hatte ich mit 23, also erst relativ spät. Jetzt muss ich mich dennoch meist bei den Leuten rechtfertigen, dass ich jetzt Musik mache, was völlig absurd ist. Aber so ist das halt.

Ihre Figur in „Cobra 11“, Ben Jäger, spielte auch in einer Band. War das nötig, damit Sie sich besser in die Rolle hineinversetzen können?

Es war eigentlich eher strategischer Natur. Es verbindet natürlich die Person mit mir. Ich wollte der Figur etwas Rock‘n‘Rolliges geben. Ben Jäger sollte kein spießiger Polizist sein. Ich hatte mir vorgestellt, dass er im Bandraum sitzen könnte und Joints raucht, aber wir haben das nie so erzählt, weil das RTL wohl zu krass war. Ich wollte was Kantiges an ihm sehen, dass er Dinge macht, die nicht legal sind.

Durch dieses Image hätten Sie bestimmt noch mehr Männerpublikum für sich begeistern können. Ihr aktuelles Publikum besteht sicher hauptsächlich aus Frauen, oder?

Vielleicht. Aber letztens bei einem Konzert in München waren auch viele Männer. Aber es stimmt schon, dass mein Publikum zu 80 Prozent aus Frauen besteht.

Was erwarten Sie vom belgischen Publikum?

Ich mache mir vor Konzerten nie Erwartungen, denn da wird man nur enttäuscht. Ich will in Belgien, wie bei jedem anderen Konzert auch, einfach einen schönen Abend erleben.

Was wissen Sie über die belgische Musikszene?

Wenn ich ehrlich bin, kenne ich keine belgischen Künstler. Milow, ist er Belgier oder Holländer?

Milow ist Belgier. Sagt Ihnen Stromae etwas?

Nein, leider nicht.

Welche Musik hören Sie privat?

Während des Schreibens höre ich oft meine eigenen Songs. Wenn das Produkt fertig ist, dann höre ich das einige Wochen im Auto. Zwischendurch mal zum Auffrischen auch vor dem Konzert, um nochmal rein zu hören. Es sind ja mittlerweile schon drei Alben. Aber privat höre ich andere Musik.

Sie haben zu Beginn auf Englisch gesungen. Das letzte Album war in deutscher Sprache. Werden Sie dabei bleiben?

Ja, ich bleibe bei Deutsch. Man muss sich einfach trauen. Auf Deutsch hat man einen ganz anderen Wortschatz, man kommt viel näher an sich ran. Aber ich hatte immer Angst, weil Deutsch schwierig ist und nicht viel verzeiht. Man muss sich da schon sehr konkret ausdrücken.

Haben Sie vor einem Konzert gewisse Rituale?

Mit meiner Band bilde ich hinter der Bühne immer einen Kreis, dann trinken wir einen Schluck Whisky und los geht‘s.

Ist Ihnen ein Auftritt besonders in Erinnerung geblieben?

(zögert) Ehrlich gesagt nicht. Unsere Gigs waren so verschieden. Riesige Bühnen, wie Rock am Ring, wo wir gespielt haben, können toll sein. Aber auch kleine Clubs vor 200 Leuten. Der allererste Gig mit meiner Band auf Sylt war natürlich sehr speziell. Wir waren total nervös.

Was unsere weiblichen Leser sicher interessieren wird: Haben Sie eine Freundin?

(lacht) Ja, ich habe eine Freundin. Aber Kinder haben wir keine.

Zum Abschluss noch eine Frage: Sie kommen nach Belgien, das Land des Bieres. Sind sie eher ein Bier- oder Weinfreund?

Zunächst einmal würde ich mich in Belgien für Schokolade entscheiden. Aber dann würde ich mir sicherlich auch ein Bier gönnen.

Wird für Sie in St.Vith Bier und Schokolade backstage bereitliegen?

Bier auf jeden Fall. Schokolade ist jetzt nicht geplant, aber das wäre doch eine tolle Sache.

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DJ Kelly: Eine Frau dreht an den Reglern

Kelly Comté aus Stavelot hat als DJane in der von Männern dominierten Szene einen schweren Stand. Doch die 19-Jährige hat bewiesen,
was sie kann und sich als DJ Kelly einen Namen gemacht – auch wenn das einigen männlichen Kollegen nicht gefällt.

Von Allan Bastin

Kelly Comté aus Stavelot legt als DJ Kelly in der Region auf. Foto: Cedrik Fortemps

Kelly Comté aus Stavelot legt als DJ Kelly in der Region auf. Foto: Cedrik Fortemps

Fast 3.500 Likes verbucht DJ Kelly auf ihrer Facebook-Fanseite. Für eine Künstlerin aus der regionalen DJ-Szene ist das eine ansehnliche Hausnummer. „Und es sind nicht nur Belgier dabei, sondern auch Deutsche, Luxemburger, Franzosen und sogar Leute aus Kanada und Polen. Das macht einem fast schon Angst“, lacht DJ Kelly, die eigentlich Kelly Comté heißt und Kommunikation studiert.
Dabei war der Erfolg anfangs nicht vorauszusehen. Auch ihre Eltern hatten zunächst Bedenken, die 19-Jährige könnte ihr Kommunikationsstudium vernachlässigen. „Alles hat mit 14 Jahren in meinem Schlafzimmer angefangen. Mein Vater war damals selbst DJ und stellte mir sein Material zur Verfügung.“ Was anfangs nur pure Neugier und Spaß war, entwickelte sich schnell zu einer Leidenschaft: „Es wurde quasi zur Gewohnheit, dass ich bei meiner Rückkehr aus der Schule zum Mischpult ging.“
Ihr komplettes Know-how hat sie sich selbst angeeignet. Nach einigen Monaten nahm sie ihre ersten Sets auf und stellte diese ins Netz. Mit Erfolg, denn sie bekam sehr viel positives Feedback. „Dennoch fühlte ich mich zu Beginn als Mädchen ein wenig belächelt. Keiner nahm mich wirklich ernst“, erzählt Kelly. Dann ging aber alles sehr schnell: Erste Anfragen für Geburtstagsfeiern trudelten ein. Schließlich durfte sie auf einer kleinen Bühne der Francofolies in Spa auflegen – mit gerade mal 15 Jahren. Schon ein Jahr später kamen erste Anfragen von Lütticher Discotheken, um dort das Publikum im Vorprogramm in Stimmung zu bringen. Auch auf Bällen in der Region legte sie auf. „Das ging alles viel schneller, als ich mir es jemals erträumt hätte. Ich verstand anfangs nicht so recht, wie mir geschah. Vor allem war ich damals noch wirklich ein schüchternes Mädchen“, erinnert sich Kelly. Zwischen den damaligen und den heutigen Bühnenperformances liegen Welten: „Ich habe gelernt, das Mikro und meine Stimme richtig zu benutzen, um den Leuten einzuheizen. Zudem passe ich mich auch dem Event an.
Auf einer Disco Deluxe spielst du andere Musik als beispielsweise auf einem Abi-Ball in Malmedy. Ich schaue auch auf die Reaktion der Leute. Während ich anfangs ausschließlich Electro und House spielte, spiele ich jetzt je nach Abend auch komplett andere Musikrichtungen.“ Eine fixe Playlist hat sie nicht, wenn sie auf einer Veranstaltung ankommt: „In der Woche vor der Veranstaltung suche ich alle Neuheiten heraus. Ich überlege mir schon ein bisschen, was ich spielen werde. Es grenzt aber oft an Improvisation, denn in meinen Augen macht gerade das den DJ-Job so aufregend.“ Kellys Lieblings-DJs sind unter anderem Nikki Romero, Afrojack, Olivier oder auch DJ Coone, der der Hardstyle-Szene angehört. Den weniger bekannten belgischen DJ Dimitri Wouters mag sie ebenfalls. Ein Künstler hat es ihr allerdings ganz besonders angetan: DJ Tiësto. „Ich muss schon sagen, dass ich ihn ein wenig bewundere. Ich habe ihn vor fast vier Jahren live in Malmedy gesehen.
Dieser Auftritt hat mich wirklich geprägt.“ Dass Kelly genauso erfolgreich wird wie ihre Vorbilder, glaubt die junge Frau nicht: „Mein Ziel ist es, die Leute zum Tanzen zu bringen und ihnen dabei zu helfen, ihre Probleme für einen Abend zu vergessen. Alles andere ist Bonus.“ Auf ostbelgischen Bühnen fühlt sie sich besonders wohl. „Die Leute kommen irgendwie netter rüber und zeigen sich meiner Musik gegenüber sehr offen. Das hat wohl mit der Mentalität zu tun. Aber die Unterschiede zum Rest der Wallonie sind minimal, denn Party machen kann man überall.“ Mittlerweile ist Kelly auch Stamm-DJane für das Konzept „Oh My House“ in der Lütticher Diskothek Metropolis. Hier wird den DJs einiges mehr abverlangt als auf regionalen Veranstaltungen. „Auf einem Ball möchten sich die Leute einfach mit Freunden amüsieren und dabei was trinken. Natürlich ist die Leistung des DJs dabei auch wichtig, aber weniger als in einer Diskothek, wo die Menschen mehr auf die Musik achten und diese genießen wollen.“ Eine Gemeinsamkeit gibt es dennoch: Sie ist fast immer das einzige Mädchen an den Turntables. Ob das für sie nicht ein komisches Gefühl ist? „Absolut nicht. Ich denke, dass es für die Männer komischer sein muss. Es gibt sogar Kerle, denen das gar nicht passt. Aber das ist mir egal. Ich bin stolz darauf, als Mädchen in dieser Szene aktiv zu sein. Denn Frauen haben dort genauso ihren Platz wie Männer.“

GEneration verlost 2×2 Karten für Silvesterparty im Charly Brown (Aachen)

image002Wer von euch hat Bock, zur Silvesterparty ins Aachener Charly Brown zu gehen? Dort wird niemand geringeres als Frans Zimmer alias „Alle Farben“ aus Berlin auflegen.

Was ihr tun müsst? Schickt einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Alle Farben“ an generation@grenzecho.be. Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt. Denkt bitte dran, eure Angaben (vollständiger Name, Adresse, Telefonnummer) mitzuteilen, damit wir euch auch rechtzeitig Bescheid geben können.

Viel Glück!

PS: In der GrenzEcho-Dienstagsausgabe erscheint ein ausführliches Interview mit „Alle Farben“.

Nele Kirschfink und Sebastian Löfgen dürfen zur Disco Deluxe

Viele haben mitgemacht, doch nur zwei konnten Eintrittskarten für die Disco Deluxe heute Abend im St.Vither Triangel gewinnen. Die glücklichen Sieger der Verlosung heißen Sebastian Löfgen und Nele Kirschfink. Zwei VIP-Tickets gehen derweil an Chiara Weinberg.

Wer dennoch zur Disco Deluxe möchte, sollte sich beeilen. Wir haben nur noch ein paar Tickets.

 

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DISCO DELUXE

 

19. Dezember 2014

Triangel, St.Vith

Beginn: 20.00 Uhr

Preis: ab 20 €

Bestellen Sie Tickets für diese Veranstaltung ganz bequem per E-Mail unter tickets@grenzecho.be oder telefonisch unter 087 / 59 13 00.

Abholung der Karten im GrenzEcho in Eupen (Marktplatz 8) oder in Sankt Vith (Hauptstraße 89).

 

Weitere Tickets im Angebot

Gewinnt Karten und VIP-Tickets für die Disco Deluxe

GEneration verlost 2×2 Karten für die Disco Deluxe (im Wert von jeweils 20 Euro und inklusive Non-Stop-Bustransfer Eupen-St.Vith) und 1×2-VIP-Gold-Karten (im Wert von 55 Euro).
DiscoDeluxe (8)
Schreibt einfach eine Mail mit dem Stichwort „Disco Deluxe – Let it snow“ bis Donnerstagabend an generation@grenzecho.be. Die Gewinner werden gelost und per E-Mail benachrichtigt.

Disco Deluxe in St.Vith, oder: Wenn die Frisöre ausgebucht sind!

Serge Pütz organisiert zum nunmehr neunten Mal die Disco Deluxe im St.Vither Triangel. Am kommenden Freitag werden wieder über Tausend Leute kommen und in drei verschiedenen Räumen feiern. Generation unterhielt sich mit Pütz über das Party-Konzept, den umstrittenen Dresscode und den Unterschied der Partyszene zum Norden der DG.
Von Mario Vondegracht
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Herr Pütz, zum wievielten Mal findet die Disco Deluxe eigentlich statt?

Am Freitag ist es das neunte Mal, dass wir zur Veranstaltung einladen. Ostern 2015 folgt dann die Jubiläumsausgabe.

Was ist das Motto der Party?

„Let it snow“. Wir werden deshalb auch eine Kunstschneekanone aufbauen, die die Besucher am Eingang  begrüßen wird.

Was ist das Ziel Ihrer Veranstaltung?

Wir möchten das Großstadtclub-Feeling in die Eifel bringen. Es soll ein Kontrast zu den vielen Bällen sein, die regelmäßig stattfinden und eins der bekannten DJ-Teams Musik macht. Es geht um das Erlebnis. Die Musik spielt natürlich immer noch eine wichtige Rolle, aber das Rahmenprogramm ist uns genauso wichtig. Die Deko, spezielle Angebote wie Zucker- oder Fotoautomaten usw. soll so sein, wie es auch in Klubs in Lüttich, Köln oder Brüssel zu finden sind. Die Besucher sollen was zum gucken haben, zum probieren. Das gehört alles zum Gesamtkonzept. Sie sollen nicht nur hinkommen, um sich zu besaufen. Man sollte bereits vom ersten Eindruck an beeindruckt sein. Wir legen auch Wert darauf, dass die Musik nicht zu laut ist, damit sich die Leute unterhalten können.

Was ist eigentlich mit „Chic und Sexy“ gemeint?

Damit meinen wir den Dresscode. Wir möchten, dass sich die Männer und die Frauen vernünftig anziehen. Bei den letzten zwei Ausgaben haben wir nicht mehr so gut kontrolliert, und sofort hat man das gemerkt. Bei der ersten Ausgabe haben wir wirklich viele Leute wieder nach Hause geschickt. Am Freitag werden wir – und nicht wie viele denken die Rausschmeißer – deshalb wieder darauf achten, dass niemand mit einer Baseball-Cap oder einer Rapper-Hose ins Triangel kommt. Falls ja, kommt die Person nicht rein. Ich wurde bei der Einführung des Dresscodes auch auf Facebook kritisiert, dass wir das Publikum nach dem Äußeren bewerten würden. Ich denke aber, dass die Leute jetzt verstanden haben, was wir wollen. Außerdem gibt das auch ein anderes Feeling, wenn alle Besucher schick gekleidet sind. Nur als kleine Anekdote: Am Tag der Disco Deluxe, so wurde mir gesagt, haben die Frisöre in St.Vith keinen Termin mehr frei. Es muss natürlich kein Anzug sein, aber ich sage den Jungs immer: Zieht euch an, als ob ihr am Sonntag in die Messe geht oder bei euren Eltern zum Essen eingeladen seid.  Viele Frauen kommen wirklich topgestylt und im Abendkleid zur Party, aber die Kerle kommen dahin, um Frauen zu begaffen, aber selbst sind sie noch zu doof, um sich richtig anzuziehen. Das wollen wir mit dem Dresscode ein bisschen ändern, dass man schick hinkommt.

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Wie gehen Sie bei der DJ-Auswahl vor?

Da gehen wir nicht systematisch vor, sondern prüfen das, was uns angeboten oder empfohlen wird. Wir sehen das nicht so streng, aber im Grunde ist die Leitlinie: Kommerzieller House. Im letzten Jahr wurde dann kritisiert, dass wir etwas eintönig seien, da in allen drei Räumen die gleiche Musik laufe. Deshalb wird am Freitag das Bespielen des kleinen Triangel-Saales von der Eifeler Agentur „Strange Agency“ übernommen. Deren DJs legen neben House auch Techno auf. Im Trottinette, dem kleinen Café des Triangels, wird ein Chill-Out-DJ auflegen.  Und im großen Raum haben wir u. a. die internationalen Acts Global Deejays und DJ Frank sowie regionale Djs verpflichten können, die alle vor allem die kommerzielle Schiene fahren.

Gibt es denn überhaupt ein musikalisches Konzept für die Veranstaltung oder darf jeder DJ spielen, was er will?

Wie gesagt: Die Leitlinie lautet. „The finest House Music“, womit wir kommerziellen House meinen. Wenn aber ein DJ auch mal etwas R‘n‘B oder etwas anderes auflegt, ist das auch nicht dramatisch.

Orientiert man sich bei der Planung eigentlich auch am Tomorrowland?

Nein, eher an einer ehemaligen Lütticher Veranstaltung mit dem Namen „OhOUI“, die vor allem mit der Deko und speziellen Angeboten gespielt hat. Das Tomorrowland spielt ja doch in einer ganz anderen Liga mit.
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Die Disco Deluxe orientiert sich nicht am Tomorrowland-Festival. „Das spielt in einer anderen Liga“, sagt Organisator Serge Pütz.

Hat sich das VIP-Ticket-Format durchgesetzt?

Ja und nein. Wir haben viele Firmen, die ihr Weihnachtsessen bei uns veranstalten. Das würden wir gerne noch ausbauen. Hierbei handelt es sich um das VIP-Gold-Paket. Das Silber-VIP-Paket kostet 25 Euro und ist ohne Essen. Das ist im Gegensatz dazu sehr gefragt, sogar zu sehr in meinen Augen. Da es recht billig ist, können sich das auch Studenten oder Schüler leisten. Die will ich eigentlich nicht im VIP-Bereich haben. Da blocke ich dann auch oft ab und sage, der VIP-Bereich sei bereits ausverkauft.

Kommen wieder Busse zum Einsatz?

Ja, unter anderem bietet TSE Eupen Busse an. Ich glaube aber, dass da nicht mehr viel frei ist.

Wieso glauben Sie, gibt es in der Eifel mehr Veranstaltungen als im Norden der DG?

So wie ich das sehe, ist das auf zwei Aspekte zurückzuführen. Es mangelt in Eupen und Umgebung meines Erachtens an geeigneten Locations. Wir würden gerne eine Disco Deluxe in Eupen machen, aber ich kann mir die Veranstaltung nicht in einer alten Sporthalle vorstellen. Es fehlt also an Räumlichkeiten. Außerdem ist die Sperrstunde eindeutig ein Hemmnis. Zwei Uhr ist viel zu früh. Ich brauche als Veranstalter ja auch einen gewissen Getränkeumsatz, sonst lohnt sich der ganze Aufwand nicht.
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Wie, wo, wann?

Was?: Disco Deluxe
Wo?: Triangel St.Vith
Wann?: Freitag, 19. Dezember, ab 18 Uhr
Eintritt?: 10 Euro im VVK, 15 Euro AK
Kartenvorverkauf: Triangel, ­Kurier-Journal, Big Easy (alle St.Vith), GrenzEcho (Eupen), Eifel-Journal (Prüm), Esso (Feitsch, Luxemburg), Bei Jul (Dasburg, Luxemburg)

Jugendliche planen Open-Air-Festival im Eupener Ortsteil Nispert

trakasspaDrei junge Männer sitzen im Hinterhof des baldigen Veranstaltungsortes Schützenwiese Nispert. Die Rede ist von den „Trakasspa“-Gründern Jody Braun (23), Daniel Dosquet (24) und Danny Piel (26). Durch gemeinsame Freunde haben sie sich kennengelernt und planen nun ein Eupener Event, das alles bieten soll, was Eupen bisher noch nicht kannte.

Text und Fotos: Mandy Hermanns
Hallo zusammen. Was machen Sie eigentlich, wenn Sie mal nicht für „Trakasspa“ planen?
Piel: Beruflich bin ich ebenfalls in der Event-Branche tätig. Ich arbeite zurzeit für das Triangel in St. Vith und möchte mit unserem Event auch in Eupen die Leute zu einer guten Party mobilisieren. Jody und Daniel waren aber mehr die Ideengeber.
Braun und Dosquet: Wir haben beruflich gar nichts mit Eventmanagement zu tun, aber auch wir gehen gerne auf gute Partys und wollen in Eupen endlich etwas Anspruchsvolleres starten. Es ist deshalb super, dass wir Danny mit ins Boot holen konnten. Über ihn haben wir die Möglichkeit, die Sache ganz legal abzuwickeln und noch wichtiger: Er hat das nötige Hintergrundwissen.Das klingt nach einer Menge Arbeit. War es das auch?
Alle: Ohja. Die Planungsphase hat bereits vorigen Sommer begonnen bzw. da war die erste Idee präsent. Der Name ist dann irgendwann mal auf dem Marktplatz bei einem Bierchen entstanden. Da Daniel französischsprachig ist und wir deutschsprachig, mischen wir ab und zu auch schon mal Wörter und „Trakasspa“ kam da schon mal öfter vor… Was wir mit der Wortschöpfung sagen wollen: „Mach dir einfach keine Sorgen, genieß das Hier und Jetzt, vergiss` den Alltag und lass es dir gut gehen.“ Also all die Dinge, die man auf unserem Event machen soll.

Piel: Wir haben uns auch mit dem Bürgermeister, dem Gemeindekollegium und der Polizei zusammengesetzt. Das war aus meiner Sicht ein sehr aufschlussreiches Gespräch, sodass alle Seiten zufrieden gestimmt werden konnten. Die Stadt Eupen stellt deshalb sogar eine Wiese als Parkmöglichkeit zur Verfügung – also zeitig da sein! Der Parkplatz wird natürlich ausgeschildert.Wieso haben Sie sich für den Käfer als Logo entschieden?
Braun: Den Käfer hat meine Schwester, Jenny Braun, gestaltet, wie auch die ganzen anderen Werbemittel. Der Käfer symbolisiert die Freiheit und die Gelassenheit. Unser Ziel ist, dass irgendwann der Käfer sofort mit Trakasspa in Verbindung gebracht wird und die Typografie gar nicht mehr notwendig ist.

Erzählen Sie doch mal etwas über das Event…
Alle: Der Veranstaltungsort ist auf der Schützenwiese in Nispert. Am 26 Juli ab 14 Uhr nachmittags geht es los. Das ist zwar ungewöhnlich, aber mit Absicht so gewählt. Wir wollen den Nachmittag mit gutem Wetter nutzen, viele Leute zusammenzubringen und bis zur offiziellen Sperrstunde ausklingen zu lassen. Dabei unterstützen uns insgesamt fünf DJs aus der Region. Davon werden Vier Outdoor spielen und einer abends dann Indoor – wenn es halt was kälter wird oder das Wetter vielleicht doch nicht so mitspielen sollte.

Piel: „Trakasspa“ wird allerdings nicht das einzige Event bleiben – auch für den Winter sind Events geplant. Es soll etwas Kontinuierliches draus werden.
Braun: Wer Up-to-Date bleiben möchte, sollte uns auf Facebook ein „Like“ schenken oder unseren QR-Code einscannen. Dort posten wir Woche für Woche neue Specials.Was erwartet einen für  Musik, für Aktivitäten und für Menschen?
Braun: Es ist für absolut jeden etwas dabei. Beginnen wollen wir den Nachmittag mit Chill-Musik, also völlige Wohlfühlatmosphäre und ein nettes Beisammensein. Über Tag gibt es deshalb ein Warm-Up und abends geht es dann richtig ab. Musikgenres von Hip-Hop über Electronic, alles ist vertreten.

Dosquet & Piel: Aktivitäten gibt es auch mehrere. So bietet unser Sponsor „Injoy“ mehrere Vorführungen an. Auch Bierpong oder eine Chillzone wird es geben. Es gibt Hamburger und Süßigkeiten zu kaufen. Ein weiteres Spezial-Angebot ist unsere 18 Meter lange Wasserrutsche – deshalb unbedingt Shorts und Bikini einpacken – für Garderoben und Duschen ist gesorgt. Und falls natürlich die Sonne scheint: Sonnencreme nicht vergessen.
Braun: All das soll natürlich ein Anreiz sein, schon nachmittags zu kommen und nicht erst wenn die Party schon fast vorbei ist. Wir hoffen natürlich, dass Menschen jeden Alters da sein werden, von 18 Jahren bis 30 Jahren aufwärts.Wie viele Personen erwartet Ihr? Was sind eure Erwartungen und Befürchtungen?
Alle: Hoffentlich gibt es kein schlechtes Wetter, sondern Sonne pur! Sollte das Wetter dennoch mal nicht mitspielen, können wir auf das Zelt ausweichen – für alle Notlagen ist gesorgt. Auch Security ist vor Ort, deshalb machen wir uns da gar keine Sorgen. Wir hoffen natürlich mit mindestens 400 Personen. Wenn es mehr werden, sind wir natürlich sehr zufrieden.

Mehr Infos auf www.facebook.com.
Eintritt: VVK: 7 Euro; AK: 9 Euro.
Bons: 1,6 Euro
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Wochenend-Tipp: „Sagen wir Sonntag“ im Eupener Temsepark

Ein gepflegtes Kaltgetränk, dazu gute, chillige Musik zum Entspannen oder auch Tanzen, und gute Freunde: Dazu lädt am kommenden Sonntag (15. Juni) der Temsepark in der Eupener Unterstadt (gegenüber von Hotel Bosten) von 10 Uhr morgens bis 22 Uhr abends ein. Jeder kann und soll neben guter Laune mitbringen, was er zum Entspannen braucht: Liegestuhl, Decke, Sonnenbrille und Picknickkorb. Unter dem Motto „Meet Friends, écouter de la musique, fühle die Natur, enjoy, ontspan, tanze, breathe air or just waste some time with us“ lädt Johannes Niessen (alias Jo Funk) jeden ein, der Lust hat. Der Eintritt ist frei. Musik gibt es von 10 bis 22 Uhr. Bei strömendem Regen fällt die Veranstaltung aus oder wird verschoben. Es wird um einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur im Park gebeten, also den Müll ordnungsgemäß entsorgen. Die Veranstaltung „Sagen wir Sonntag“ wird zum ersten Mal angeboten.

 

In eigener Sache: In der Printausgabe von GEneration haben wir fälschlicherweise bemerkt, dass man im Temsepark auch Grillen kann. Das stimmt so nicht. Wir bitten euch, dies zu entschuldigen.

DJ Rebel bei Graffiti-Party

LogoWithPhotoCarreBWHeute Abend feiert das Dancing Graffiti in Lontzen seinen 29. Geburtstag. Neben zahlreichen anderen Acts wird auch der bekannte DJ Rebel in der Nacht zum Feiertag auflegen. Der flämische DJ aus Antwerpen ist vor allem durch seinen Song „Let‘s Go“ in der Electronic-Dance-Music-Szene bekannt. Über seine Arbeit sagt Rebell: „Ich habe keine Angst davor, als Party-DJ bezeichnet zu werden. Das ist für mich, was das DJing ausmacht. Zu sehen, wie hunderte und tausende von Menschen auf deine Beats total ausrasten: Das ist das beste Feeling, was ein DJ haben kann.“ Die Party im Graffiti ist Open Air und wird begleitet von einer Video- und Lasershow. Außerdem sind Hostessen und Promo-Teams (von Trokja, Coca-Cola, William Lawson und Somersby) vor Ort und es gibt eine große Verlosung.

„MoustacheLand“ in Eynatten

Was geht in unserer Gegend ab? Auf diese Frage gibt nicht nur die App der drei Eupener Moritz Kreis, Donovan Niessen und Grégory Kriescher (siehe unten) eine Antwort. Auch die Redaktion von GEneration gibt euch an dieser Stelle hin und wieder den Hinweis, wo es am Wochenende richtig abgehen wird. So kommt es zum Beispiel am kommenden Freitag bei der „Soirée Moustache“ in der Eynattener Fußballkantine zu einer nicht alltäglichen Veranstaltung. Bereits zum dritten Mal organisiert die Reserve-Mannschaft des Fußballvereins Rot-Weiß Eynatten die Party, deren Hauptaugenmerk darauf liegt, dass die männlichen Partygänger mit einem Schnauzbart feiern. In diesem Jahr heißt die Veranstaltung „MoustacheLand“ in Anlehnung an das legendäre Tomorrowland-Festival im flämischen Boom. Für die musikalische Untermalung sorgen am Freitag DJ Shain (Mainstage) und DJ M (Boiler Room of Madness). Der Eintritt kostet im Vorverkauf fünf Euro, an der Abendkasse muss man sechs Euro berappen. Wer mit einem Schnauzbart kommt, erhält ein Getränk gratis.

Mehr Infos findet ihr hier: „MoustacheLand„.

Heiner BrandDer wohl bekannteste Schnauzbart in der Handball-Welt stammt von Heiner Brand. Foto: dpa