„Speed“ – eine Doku über die Suche nach der Zeit

Speed

Gestern Abend lief mal wieder nichts Gescheites in der viereckigen Kiste. Auf RTL erdreistete sich der „Bachelor“, ins Bild zu huschen, während Sat1 das völlig verblödete Format „The Biggest Loser“ ausstrahlte, eine sogenannte „Abspeck-Soap“. Widerlich.

Da loben wir doch den TV-Sender „Arte“, der einem nicht selten bei der Programmwahl aus der Patsche hilft. Dort lief beim Einschalten bereits seit einigen Minuten der Dokumentarfilm „Speed – Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“. Schnell hatte uns der preisgekrönte Macher des Films, Florian Opitz, auf seine Seite gezogen. Der junge Dokumentarfilmer hat versucht, dem Phänomen der „Beschleunigung“ auf der ganzen Welt auf die Spur zu kommen. Er reiste nach Bhutan, wo der König das „Bruttonationalglück“ in der Verfassung verankert hat. Er reiste nach Patagonien, wo Douglas Tompkins mit Millionen Euro ein Areal der Entschleunigung errichtet hat. Außerdem kommen in „Speed“ Professoren, Zeitforscher und sogar eine berühmte Unternehmensberaterin (allerdings nur ganz kurz, sie hatte keine „Zeit“) zu Wort, die einem interessante Aufschlüsse geben. Oder wie Opitz sagt: „Ein anderes Tempo ist möglich, wir müssen es nur wollen.“

Also nehmt euch bitte die ZEIT, ungefähr 100 Minuten. Es lohnt sich! Die Doku ist jetzt eine Woche lang online. Eine Wiederholung kommt am 11. Februar um 01.20 Uhr.

HIER LANG GEHT ES ZUM VIDEO.

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Die „Girls“ auf Arte-Live-Web

Wer die „Girls“ um den Ketteniser Daniel Offermann noch nicht live bestaunen durfte, kann dies zumindest für eine kurze Zeit online machen. Der deutsch-französische Kultursender Arte hat das Konzert der „Ladys“ in der Ancienne Belgique vollständig (und aufwändig) aufgenommen. Viel Spaß beim Anschauen! Es lohnt sich!

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