Och komm, geh‘ weg mit dieser scheiß EU!

Was hat die EU eigentlich jemals für uns getan? Nichts und wieder nichts. Die „Volksfront gegen Europa“ sieht das genau so. Schaut mal rein!

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Edito: Der Wert des Geldes

Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft muss 2,5 Millionen Euro sparen. Der Umbau des Sanatoriums zum neuen DG-Parlament kostet über 17 Millionen Euro. Der Föderalstaat findet hier und da manchmal drei, manchmal auch fünf Milliarden Euro zur Sanierung des Staatshaushaltes. In der EU wird für kriselnde Staaten ein 700-Milliarden-Rettungspaket geschnürt und die Europäische Zentralbank hat Ende Februar 2012 den Banken rund eine Billion Euro zur Verfügung gestellt. Wer behält da noch den Überblick?

Rückblende: Ich erinnere mich noch stark an früher, als ich als 13-jähriger Junge stolz war, zehn 100-Francs-Schein in meinem Portemonnaie zu haben. Für mich bedeuteten die Scheine zu diesem Zeitpunkt ein Vermögen und auch für meine Eltern waren 1.000 Francs eine Hausnummer. Und selbst mit dem Euro wechselte dieses Gefühl keineswegs – im Gegenteil.

Der viel zitierte „Teuro“ ließ den Europäer nun drei Mal nachrechnen, bevor er Geld ausgab. Doch seit 2008 ist alles anders. Hier mehrere Millionen, dort ein paar Milliarden, und hier und da auch eine Billion Euro. Wo ist da die Verhältnismäßigkeit? Es geht hier nicht um eine Sehnsucht nach alten Zeiten. Es geht um ein Gefühl des Maßhaltens. Es soll auch kein Schrei nach einem „Spardiktat“ sein, eher eine Aufforderung zum wohlbedachten Umgang mit Geld. Wir müssen einfach wieder lernen, den Wert des Geldes zu schätzen.

Mario Vondegracht