Das geht in der ‚business area‘

Nach den ersten Stunden melde ich mich mal kurz aus dem Wust des Spielemarktes. Vorab: Natürlich habe ich es nicht mehr zur EA-Pressekonferenz geschafft. Dafür habe ich mal in der „business area“ umgeschaut, heute Nachmittag werde ich mich dann zum Entertainment Bereich begeben.

Wirklich genial: Ich konnte endlich mal live eine Oculus Rift ausprobieren! Für Neulinge: Die Oculus Rift ist eine Art Brille, mit der sich der Spieler digital umschauen kann. Das heißt konkret: Du kannst dich in einer Welt umschauen, die gar nicht existiert. Ausprobiert habe ich das Gerät bei der Firma „Application Systems Heidelberg“. Die hat zwar nicht die Oculus, aber ein Spiel dazu programmiert.

Der Spieler befindet sich auf einer Wiese vor einer Konstruktion, in der Lichtstrahlen herumfliegen. Diese Lichter müssen zu Blüten gelangen, damit diese aufblühen. Dazu muss der Spieler Steine und sonstiges aus dem Weg räumen, Spiegel umdrehen etc. Das Geniale: Der Spieler hat weder Maus noch Gamepad, sondern die Bewegungen werden mit der Kamera registriert und im Spiel umgesetzt. Das klappt tatsächlich relativ gut. Und die Oculus Rift aufzuhaben, ist definitiv ein Erlebnis. Es ist, als ob du in einer neuen Welt wärst. Zwar sind die Texturen und alles noch ein wenig schwammig, aber das ist okay. Lustig ist der Grund, warum die deutschen Entwickler das Game überhaupt machen: „Dieses Spiel ist bewusst meditativ gemacht, damit den Leuten nicht schwindlig wird“, so die Entwickler. Denn das ist das große Problem der Brille: Noch kommt das Gehirn mit der Rundumsicht nicht immer zurecht, vielen Menschen wird schwindelig

IMG_3669Sieht lustig aus, macht aber mega Spaß: Die Oculus Rift.

Interessant war es auch, bei den belgischen Entwicklern vorbeizuschauen. Die belgische Gaming-Szene ist gerade erst im Kommen, also besteht hier vieles aus Indie-Games (Spiele, die keinen großen Publisher haben und deshalb etwas kleiner geraten sind). Bei „Bombslinger“ habe ich mich in der Vogelperspektive durch eine Wüstengegend gebombt, und bei Afterloop durfte ich mich mit einem an Wall-E anmutetenden Roboter durch Schiebepuzzle rätseln. Hier werde ich später nochmal vorbei schauen, außerdem folgen da ein paar mehr Infos in der Print-Ausgabe vom GrenzEcho.

IMG_3679So sieht Bombslinger aus

Definitiv sehenswert war auch Shiness – ein Spiel, das vom französischen Focus Home Interactive produziert wird. Dieses Spiel vermischt Rollenspiele mit einem Beat ‚em up-Kampfsystem à la Dragon Ball oder Tekken. Das ganze kommt in einer knuffigen, bunten Manga-Optik daher, soll aber den Entwicklern nach auch ernste Themen behandeln. Beim Zuschauen machte des Spiel auch schon richtig Laune. Grafisch wird es keine Preise gewinnen, muss es ja aber auch nicht, wenn das Gameplay stimmt.

Einzige traurige Nachricht: Von Fallout 4 gibt es nur eine Präsentation zu sehen. Dafür lohnt sich nicht, in der Reihe zu stehen.

Nun gebe ich mich mal in die großen Hallen und versuche, vor dem großen Andrang noch den einen oder anderen Blockbuster zu sehen. Wünscht mir Glück!

Advertisements

Erste Gedanken zur Xbox-Pressekonferenz

Die Gamescom fängt ja schon gut an – dabei hat sie noch gar nicht angefangen. Heute bin ich extra früh aufgestanden, um auch auf jeden Fall noch die EA Pressekonferenz um 9:30 Uhr mitzubekommen. Aber natürlich hat die Bahn jetzt Verspätung, ob ich es pünktlich bis zur Konferenz in die Halle schaffe, bleibt fraglich. Schade,vor allem deshalb, weil die restlichen Pressekonferenzen nicht ganz so vielversprechend klingen.

Gerade im Zug bleibt mir jetzt aber ein wenig Zeit, um einen kleinen Kommentar zur gestrigen Xbox-Pressekonferenz zu schreiben, die ich über den Stream verfolgt habe (Interessierte erreichen ihn noch über http://www.xbox.com/de-DE/gamescom).

Ich glaube, ich habe selten so inflationär die Begriffe „Weltpremiere“ und „exklusiv“ gehört. Jedes der gestern gezeigten Spiele und Features ist natürlich etwas ganz Besonderes, Einzigartiges. Dabei schaffte es gestern aber kaum eines der vorgestellten Games, mich wirklich vom Hocker zu reißen. Ein Dark Souls 3 sieht eben aus wie man sich ein Dark Souls vorstellt, und auch das neue Werk von den Minecraft-Machern Mojang namens Cobalt sieht nicht so aus, als würde es das Spiele-Universum neu erfinden.Selbstverständlich gibt es ein paar schöne Neuerungen. Dass ich in Zukunft Filme mit der Xbox aufnehmen kann, ist sicher praktisch. Und auch, dass ich im neuen FIFA erstmals eine Frauenmannschaft spielen darf, ist löblich. Aber das krempelt alles die Spielewelt nicht so sehr um, wie sich das Microsoft vielleicht wünscht.

Was mich aber vor allem an der Pressekonferenz nervte, war die Taktung, in der die „Weltneuheiten“ vorgestellt wurden. Der Ablauf war ungefähr dieser: Ein Entwickler wird mit bombastischen Intro angepriesen, kommt auf die Bühne, sagt kurz zwei Sätze, wie schön sein Spiel doch ist, zeigt einen Trailer, und das nächste Spiel ist an der Reihe. Wenn selbst Ron Gilbert, der Erfinder von Monkey Island und Urgestein der Spieleindustrie, gefühlt nur eine Minute hat um zu sagen: „Hey, ich mache ein neues Spiel. Hier kommt der Trailer!“, dann läuft meiner Meinung nach etwas schief. Hier hätte wahrscheinlich Qualität statt Quantität durchaus mehr Wirkung gezeigt. Natürlich hat Microsoft viele Kooperationen, und natürlich sollen sie das auf ihrer Pressekonferenz auch zeigen dürfen. Aber eventuell hätte es mehr gebracht, bei manchen Spielen und Programmen ins Detail zu gehen, anstatt sie nur runterzurattern. Wie gesagt, das ist nur mein Eindruck.

Jetzt bleibe ich erstmal gespannt, was der Tag heute so bringt. Ich melde mich wieder!

GEneration und die EUROjuka verlosen einen Tag auf der Gamescom!

https://i0.wp.com/www.jugendbuero.be/wp-content/uploads/2015/06/gamescom_website_header_klein_974x180.gif.pngGEneration berichtet live von der Gamescom 2015, die vom 5. bis zum 9. August in Köln stattfindet.

Begleite einen Tag den Reporter der GEneration auf der interaktiven Spielemesse, teste die neuen Games, stelle Deine Tops und Flops zusammen und berichte auf Facebook, grenzecho.net und dem GEneration-Blog!

Also liebe Gamer und Gamerinnen, bis zum 15. Juli würden wir gerne wissen, warum gerade Du zur Gamescom fahren und über Deine Erfahrungen dort berichten solltest!

Wenn Du zwischen 18 und 30 Jahre alt bist und gerne über die neuesten Trends und Spiele berichten würdest, bewerbe Dich über info@eurojuka.be.

Zusätzlich gibt es für den Gewinner oder die Gewinnerin eine EUROjuka für ein Jahr gratis!

Generation_Logo-Gelb

Logo Internetseite