Von J1T zum GE-Reporter

Jeder Sportinteressierte dürfte schon einen Artikel von Mike ­Notermans im GrenzEcho gelesen haben. Den ersten schrieb der Eupener vor knapp zwei Jahren, denn 2013 machte Mike bei der GrenzEcho- und BRF-Aktion „Journalist für einen Tag“ (J1T) mit. Jetzt sitzt er täglich in den Räumen der Redaktion am Eupener Marktplatz, als fester GE-Reporter.
Von Mario Vondegracht
mike

Mike Notermans vor zwei Jahren im Gespräch mit Fußballprofis der AS Eupen. Sein Artikel zum Projekt der “Aspire Academy” landete schließlich sogar auf Seite 1 der GE-Tagesausgabe. Archivfoto: David Hagemann

Alles hatte damit angefangen, dass Mikes Lehrer im Abi­turjahr des Königlichen Athenäums Eupen sich wieder für die J1T-Woche beworben hatten. „Ich war gespannt darauf, den Alltag einer Redaktion kennenzulernen“, erinnert sich Mike heute. Damals wurde ihm und seinem Kumpel Pierre Nyssen die Rolle des Chefredakteurs zugeteilt. „Im Nachhinein“, so der 22-Jährige, „war das ein sehr stressiger Job“. Und dabei haben die Schüler an einem Arbeitstag nur einen recht kleinen Teil der Zeitung füllen müssen. „Viele der Artikel, die am nächsten Tag erscheinen sollten, wurden erst im späten Nachmittag fertig“, weiß Mike noch gut. Der Jungjournalist lacht, als er erzählt, dass die schwierigste Aufgabe gewesen sei, die Texte der eigenen Freunde zu streichen bzw. jene den ganzen Tag herum zu kommandieren, „ohne dabei gleich einen Streit vom Zaun zu brechen“. Mike hat allerdings auch selber Texte für die vier Seiten starke Mini-Zeitung geschrieben, die im Innenteil des normalen GrenzEcho erschien. „Ich habe mich im Zuge meiner Endarbeit über das katarische Projekt ‚Aspire Football Dreams‘ mit zwei Fußballprofis der AS Eupen getroffen und ihre Geschichte erzählt. Die Story muss ganz gut angekommen sein und landete am nächsten Tag als Aufhänger auf Seite 1 der Tagesausgabe“, sagt Mike nicht ohne Stolz. Der Job des Journalisten reizt Mike schon lange. Vor allem Sportthemen liegen dem Eupener. „Im Laufe meiner Schulzeit habe ich gemerkt, dass mir das Schreiben ganz gut liegt und vor allem Spaß macht.“ Mit seinem besten Freund Jens Leys („der als Fanbeauftragter der AS Eupen übrigens eine hervorragende Arbeit verrichtet“) hat Mike im Alter von 17 Jahren eine Internetseite für AS-Fans ins Leben gerufen. Dadurch wurde die damalige Vereinsführung der AS unter Ingo Klein auf Mike und seinen Kumpel aufmerksam. Mike erinnert sich: „Während beinahe zwei Spielzeiten durften wir die Mannschaft dann begleiten und haben für die AS-Webseite geschrieben. Insbesondere die Auswärtsfahrten, bei denen wir wegen unseren fehlenden Akkreditierungen nie wussten, ob wir ins Stadion kommen oder nicht, waren immer lustig.“ Doch wie führte sein Weg nach der Teilnahme an J1T zum GrenzEcho? „Ich hatte eigentlich nach dem Abitur geplant, eine Ausbildung als Medienkaufmann zu starten. Da ich aber im Endeffekt keine passende Stelle gefunden habe, habe ich mich ein Jahr lang als freier Mitarbeiter durchgeschlagen und eine Lehre im Baubetrieb meines Vaters angefangen“, schildert Mike seinen beruflichen Werdegang. Vor allem die Zeit als freier Mitarbeiter hat ihm die Türe zum Grenz­Echo geöffnet. Nach „Journalist für einen Tag“ ist er mit der GE-Redaktion in Kontakt geblieben. „Irgendwann hatte ich mich dann als freier Mitarbeiter beworben und wurde relativ schnell ins Boot geholt“, so Mike. Durch eine freie Stelle aufgrund einer Schwangerschaftsvertretung ist Notermans jetzt seit Anfang des Jahres als Redakteur beim GrenzEcho fest angestellt. Doch was ist eigentlich so spannend an dem Beruf? Mike antwortet: „Die Tatsache, dass man oft neue Sachen sieht und kennenlernt. An viele Personen oder Informationen würde man ja sonst überhaupt nicht herankommen.“
Zur Info: Wer Fragen an Mike hat, kann sich jederzeit (Mail: mnotermans@grenzecho.be) bei ihm melden.

Hintergrund Was ist J1T?

● Die Aktion „Journalist für einen Tag“ (J1T) knüpft an eine gleichnamige internationale Veranstaltungsreihe an, die einst sehr erfolgreich landes- und europaweit Schüler für einen Tag an den Beruf des Journalisten herangeführt hat.
● Seit 2009 lassen das GrenzEcho und der BRF diese Reihe in der D­G wieder aufleben.
● Während einer Woche schlüpfen die Schüler aus fünf Schulen an jeweils einem Tag in die Rolle eines Journalisten, Redakteurs, Fotografen, Kameramanns …
● Die Schüler recherchieren die Themen selbst, sie berichten über das, was sie bewegt und interessiert. Aufwändigere Recherchen oder Interviews werden im Vorfeld erledigt.
● Am Tag selbst produzieren die Schüler, behalten die aktuellen Geschehnisse im Blick, gehen zu Pressekonferenzen und vieles mehr. Dabei werden sie von Journalisten und anderen Fachkräften begleitet.
● Am Abend stellt jedes Team den Kollegen die Arbeit vor. Gemeinsam werfen die J1Tler einen Blick ins GrenzEcho von morgen, sehen den Bericht im BRF-Blickpunkt, hören die Beiträge in BRF-Aktuell und blicken mit der Internetredaktion (www.j1t.be) auf den Tag zurück.
● Eine der spannendsten Aufgaben ist, die vier Medien unter einen Hut zu bringen: Gegenseitige Werbung und Hinweise auf die ergänzenden/anderen Informationen im TV, Radio, Internet und der Zeitung.
Die Aktionswoche startet am 2. und dauert bis zum 6. März.

Was bei übermäßigem Alkoholkonsum auf dem Spiel steht

Gerade zu Karneval ist gegen ein paar Gläser Bier wohl nichts einzuwenden. Damit der Abend aber nicht mit einem Besuch in der Notaufnahme endet, sollte einiges beachtet werden. Guido Klinkenberg, Chefarzt am St.Nikolaus-Hospital in Eupen, erklärt, was in Sachen Alkohol geht und was bei übermäßigem Konsum auf dem Spiel steht.

 

Von Annick Meys

 

Ab wie viel Promille spricht man von einer Alkoholvergiftung und ab wann wird es lebensbedrohlich?
Das ist von Person zu Person unterschiedlich. Es spielen verschiedene Faktoren, wie zum Beispiel Alter, Körpergewicht und Trinkgewohnheiten, eine Rolle. Bei Jugendlichen ist man bei zwei Promille sicherlich in einem sehr ungesunden Bereich. Ab drei Promille kann man von einem lebensbedrohlichen Zustand sprechen.
Welche Menge Alkohol muss ein durchschnittlicher Mann getrunken haben, um diesen Zustand zu erreichen?
Das ist auch wieder sehr abhängig von den Trinkgewohnheiten, von der körperlichen Verfassung, Körpergewicht usw. Es hängt auch davon ab, ob man Bier trinkt, oder Hochprozentiges. Ein wichtiger Aspekt ist auf jeden Fall der Zeitfaktor. Wenn ein Jugendlicher über den Tag verteilt sechs Biere trinkt, wird er das wohl verkraften. Trinkt er sie innerhalb von zwei Stunden, wird das deutlich mehr Effekt haben. Der Alkohol kann so schnell vom Körper nicht abgebaut werden. Je mehr Menge in einem kurzen Zeitfenster getrunken wird, je mehr Effekt wird es haben. Das ist auch das Problem bei Jugendlichen, die trinken schnell große Mengen und hohe Dosierungen. Das kann schnell böse enden.
Karneval herrscht in der Notaufnahme sicher Hochkonjunktur, oder?
Die stressigen Tage sind für uns die Altweibernacht und der Karnevalssamstag. Es ist aber schon ruhiger geworden. Ich erinnere mich an ein Jahr, da war es ganz schlimm. Die Stadt hatte die ganz schlechte Idee, in einem Zelt auf dem Werthplatz Freibier zu verteilen. Das haben die Jugendlichen ausgenutzt und wurden reihenweise bei uns eingeliefert. Das ist dann zum Glück nicht mehr gemacht worden.
In welchem Zustand befinden sich die Patienten, die Karneval wegen Alkohol in der Notaufnahme landen?
In der Notaufnahme landet niemand, der einfach nur betrunken ist. Zu uns kommen die Leute, die vom Rettungsdienst öffentlich aufgelesen werden, die zusammengebrochen sind und sichtlich nicht mehr gehfähig und ansprechbar sind und deren Zustand offensichtlich lebensbedrohlich ist.
Wie wirkt der Alkohol im Körper?
Der Alkohol greift mehrere Organe an. Am schnellsten betroffen ist das Nervensystem, also das Gehirn. Zuerst lässt die Koordination, die Feinmotorik nach. Je mehr Alkohol man dem Gehirn in kürzester Zeit zumutet, je weniger leistungsstärker wird es. Die normalen neurologischen Mechanismen verlassen uns: Wir sprechen undeutlich, können nicht mehr klar denken, sind nicht mehr sicher auf den Beinen, wir fallen hin, wir verlieren das Bewusstsein und die Erinnerung. Im schlimmsten Fall kann das zu einer Herzschwäche und einer nicht mehr ausreichenden Atmung führen. Dadurch bestehen dann auch nicht mehr die Schutzreflexe, sodass man, wenn man sich erbricht, das Erbrochene unter Umständen wieder einatmet. Das hat dann immer eine lebensbedrohliche Situation zur Folge.
Wie wird der Patient dann behandelt?
Er wird zuerst neurologisch untersucht. Wir wissen ja nicht, ob der Patient nur im Alkoholrausch ist, und deswegen nicht ansprechbar, oder ob er möglicherweise gestürzt ist und innere Verletzungen hat. Und dann bekommt er Infusionen angelegt, um das Blut zu verdünnen. Wenn der Zustand es erfordert, muss der Patient intensiv überwacht werden, bis hin zur künstlichen Beatmung.
Wird auch der Magen ausgepumpt?
Das ist keine klassische Maßnahme bei übermäßigem Alkoholkonsum, sondern eher bei Medikamentenkonsum. Wenn jemand bereits komatös ist, dann ist das ja schon die Auswirkung des Alkohols, das im Blut ist. Dadurch kann man das ja nicht wieder herausfiltern.
In welchem Alter sind die Patienten?
Das reicht von 13 bis 83 Jahren.
Also nicht auffällig viele Jugendliche?
Nein.
Was kostet der Aufenthalt in der Notaufnahme?
Das hängt davon ab, was gemacht wurde. Im teuersten Fall kann das die Krankenkasse ein paar 1.000 Euro kosten.
Wie viele Gehirnzellen riskiert man bei einem Vollrausch?
Da man nicht genau weiß, wie viele Gehirnzellen ein Mensch überhaupt hat, – Es sind ein paar Millionen – kann man auch nicht messen, wie viele er bei einem Vollrausch verliert. Sicher ist aber, dass das Hirn nach einmaligem Rausch keine schlimmeren Schäden davonträgt. Es wird erst zum Problem, wenn es regelmäßig passiert.
Wie lange dauert es, bis der Körper sich von einem Vollrausch erholt hat?
Das braucht schon etwa acht Stunden.
Stimmt es, dass frische Luft die Wirkung von Alkohol noch verstärkt?
Nein, das ist ein Mythos. Es ist eher so, dass die Leute nach draußen gehen, sobald sie merken, dass es ihnen schlechter geht.
Was sollten Jugendliche beim Trinken beachten?
Es geht darum, dass man sich Zeit nimmt beim Trinken. Schnelles Trinken ist extrem gefährlich. Auf jeden Fall sollte auf Hochprozentiges verzichtet werden.
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Leonard Emonts-pohl aus Raeren mit „Taschengeld“-Endarbeit an der Eupener PDS

Mehr als zwei Millionen Euro ist eine beträchtliche Zahl.  So viel Geld stand hochgerechnet allen Schülern der Sekundarabteilung der Eupener Pater-Damian-­Schule innerhalb eines Jahres zur freien Verfügung. Woher man diese Zahl kennt? Das ist Leonard Emonts-pohl aus Raeren zu verdanken. Der 19-Jährige hat in seiner Abiturendarbeit das Thema Taschengeld ­behandelt und dazu 510 Schüler befragt.
GEneration 27_01_2015.inddVon Mario Vondegracht
„Zu Beginn waren die Lehrer und mein Freundeskreis skeptisch und sagten: ‚Taschengeld, das ist aber ein langweiliges Thema‘“, sagt Emonts-pohl heute: „Doch als ich erst einmal die Umfrage durchgeführt und ausgewertet hatte, staunten nicht wenige angesichts der Summen, die ich herausgefunden habe. Da habe ich mir wirklich Respekt erarbeitet.“
So stehen 85 Prozent der Befragten (die Zielgruppe der Umfrage beschränkte sich auf Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren) im Durchschnitt rund 30 Euro im Monat an Taschengeld zur Verfügung. Der Raerener, unternahm die Umfragen in rund 30 Klassen (stets zwischen zehn und 15 Minuten) noch vor den Winterprüfungen im letzten Schuljahr, um im Anschluss die Ergebnisse wissenschaftlich auswerten zu können. Er ist der Meinung, dass diese Zahl „angemessen“ sei. Ganz im Gegenteil zu den Empfehlungen, die vor allem von deutschen Stellen bei ihm eingetrudelt waren. Belgische Institutionen (wie eine Bank oder der Jugendhilfedienst der DG) hatten kein statistisches Material und keine Empfehlungsbroschüren zur Hand, um den Abiturienten bei seiner Endarbeit behilflich zu sein. Dabei wollte der Schüler der Pater-Damian-Schule, der sich nach einem abgebrochenen Jura-Studium in Münster derzeit auf eine längere Reise nach Südostasien vorbereitet, anfangs über ein ganz anderes Thema schreiben. Doch „die Enthüllungen des Edward Snowden“ erschienen schließlich Begleitlehrer Colin Kraft und dem Schüler selbst als zu umfangreich. So brachte Kraft ihn auf das „Taschengeld“ der Schüler. Mit Erfolg. Emonts-pohl bestand mit 98 Prozent. Einige Ergebnisse bestätigten seine Beobachtungen: So fand der Raerener heraus, dass das Taschengeld pro Jahr kontinuierlich steigt. Am Ende einer Schulkarriere hat ein Abiturient rund 36 Euro im Monat zur Verfügung. Außerdem bestätigt sich das Klischee, dass Einzelkinder mehr erhalten als Jugendliche mit Geschwistern. Die Schüler des ersten und des zweiten Sekundarschuljahres geben indes am meisten Geld für (Video-)Spiele und Elektronik aus. Leonard Emonts-pohl hat seine Ergebnisse auch mit einer deutschlandweiten Studie verglichen. Die Zahlen sind praktisch deckungsgleich.
GEneration 27_01_2015.inddEin interessanter Aspekt der Umfrageergebnisse Emonts-pohls ist, dass nicht etwa das letzte Jahr am meisten Geld  zur Verfügung hat, sondern das fünfte Sekundarschuljahr (3.661 Euro pro Jahr!). Das hängt von den verschiedenen Einnahmequellen ab, die Emonts-pohl untersuchte. Denn neben dem Taschengeld gibt es noch zweckgebundenes Geld der Eltern (Essen, Kleidung etc.), Geld aus Nebentätigkeiten und Studentenjobs sowie Geldgeschenke. In diesem Zusammenhang ist auch ein Nebenprodukt der Endarbeit des Raereners interessant, der nicht erst seit der Endarbeit eine Vorliebe für Statistik hat. So ermittelte Emonts-pohl, dass im Durchschnitt über die Hälfte (58 Prozent) der PDS-Schüler einer bezahlten Nebentätigkeit nachgehen bzw. ihr Taschengeld durch kleinere Arbeiten aufbessern. „Ich möchte das nicht bewerten, aber ich persönlich habe mit meinem Nebenjob während der Schulzeit mit Sicherheit keine schlechte Erfahrung gemacht – im Gegenteil.“ Ein besseres Gefühl für Geld habe er dadurch erhalten. Schade findet der zukünftige BWL-Student, dass manche Schüler dieses Gefühl nicht besitzen. „Einige denken wirklich nicht daran, dass das Geld der Eltern hart erarbeitet werden muss und nicht einfach so aus dem Geldautomaten geflogen kommt.“ Immerhin haben 60 Prozent aller Abiturienten einen Nebenjob.
Lehrer Colin Kraft ist jedenfalls begeistert von der Arbeit des Raerener Zahlenfreunds („Bei Zahlen hat man etwas in der Hand“). Kraft: „In meinen sechs Jahren als Lehrer durfte ich noch nie solche eine gute Endarbeit begleiten. Sie ist großartig und preisverdächtig. Sie beweist, welch starker Kunde die Jugendlichen für die Eupener Innen­stadt sind.“ Kraft bewundert auch das Vorgehen des Schülers, der eine aussagekräftige und repräsentative Umfrage gemacht habe, die auch an Universitäten Bestand gehabt hätte und für die Regionalwirtschaft eine interessante Arbeit sei. Deren Ergebnisse  könnten stellvertretend für den Norden der Deutschsprachigen Gemeinschaft angesehen werden, so Emonts-pohl am Ende des GEneration-Gesprächs – auch wenn das natürlich nicht empirisch untersucht wurde.

5 Don’ts beim ersten Date

1. Im Vorfeld zu viele Nachrichten ­austauschen

WhatsApp

Foto: dpa

Sei es über Facebook, über Whatsapp oder per SMS. Schreibt nicht zu viel mit der Person, die euch interessiert. Gebt ihr zu viel preis, habt ihr später kaum noch Gesprächsthemen. Außerdem kommt ihr mit hoher Wahrscheinlichkeit im wahren Leben nicht so rüber, wie ihr es via Textnachrichten tut.

 

2. Die falsche Location

Silvesterfeier in M¸nchen

Foto: dpa

Vermeidet auf jeden Fall beim ersten Date einen Ort, der zu laut, zu schräg oder zu intim ist. Ihr wollt euch doch entspannt unterhalten und kennenlernen und nicht in der Disko oder bei einem Konzert anschreien müssen. Außerdem sind keine geeigneten Verabredungsorte: die Sauna (zu krass, sich direkt beim ersten Mal nackig gegenüber zu sitzen), das Kino (der Film ist vielleicht spannend, aber kennenlernen ist nicht) und die Lieblingskneipe (sonst hängt ihr mehr mit euren Freunden zusammen als mit dem Date). Unser Vorschlag: Ein langer Spaziergang, ein nettes kleines Restaurant, ein Café in einer anderen Stadt, ein Zoobesuch oder im Sommer ein Picknick im Park oder eine gemeinsame Fahrradtour. Übrigens: Falls es am Ende eine Rechnung gibt, teilt sie euch. Oder der Herr übernimmt als Gentleman die Spesen.

3. Die falschen Themen

Absolutes NoGo ist, wenn ihr über euren Ex-Partner sprecht. Es ist sogar die Goldene Dating-Regel. Es schreckt einfach den anderen ab und lässt euer Gegenüber vielleicht denken, dass ihr über euren Ex noch gar nicht hinweg seid. Und bitte vergesst, euren Dating-Partner ständig zu korrigieren und alles besser zu wissen. Und lasst euch nicht alles aus der Nase ziehen. Zu viel reden ist allerdings auch nicht gut. Wie immer gilt: das gesunde Mittelmaß finden und vor allem entspannt und authentisch sein. Außerdem: Antwortet nicht mit „ja“ oder nein“! Auf kurz oder lang herrscht irgendwann „peinliches Schweigen“. Und das Date ist gelaufen.

 

4. Der falsche Körpergeruch

Foto: Reporters

Foto: Reporters

Unangenehmes Thema, aber es muss angesprochen werden. Sorgt dafür, dass ihr gut riecht und nicht gerade vom Fitnesscenter zum Lieblingsitaliener eilt. Außerdem: Gebt bitte acht, dass ihr keine Kleider anzieht, wo man die Schweißflecken auf Anhieb sieht. Schlechte Karten haben auch diejenigen, die zuvor Knoblauch gegessen haben. Wir fassen also zusammen: Duschen, Waschen, Deo und kein Knoblauch. Parfum ist okay, allerdings auf keinen Fall zu dick auftragen.

5. Nervendes Handyklingeln

Foto: Reporters

Eurem Gegenüber soll die ungeteilte Aufmerksamkeit gehören. Also: Handy aus. Foto: Reporters

Beim ersten Date solltet ihr euer Handy unbedingt dabei haben, falls es zu Missverständnissen bei der Vereinbarung des Treffpunkts gekommen ist, und ihr euch nicht auf Anhieb findet. Danach sollte es aber auf lautlos gestellt und für die Dauer des Treffens nicht aus der Tasche geholt werden (es sei denn, es geht um Leben und Tod). Eurem Gegenüber soll die ungeteilte Aufmerksamkeit gehören. (mv/am)

Interview: DJ-Duo Kaikrizz über ihr Hobby und einen Auftritt auf Ibiza

Beats, Bass und Neon-Schminke

2DJ in Ostbelgien zu sein, ist kein einfacher Job. Mehr als zu einem Hobby oder Nebeneinkommen reicht es selten. Daher gilt es, etwas Ausgefallenes zu bieten. Verstanden haben dies die Bütgenbacher Christian Poth (25) und Kai Schumacher (25), von Beruf Bauleiter und Elektriker. Das DJ-Duo fällt regelmäßig wegen seiner Neon-Schminke und seines animierenden Electro-Beats auf den Bühnen der Eifel und darüber hinaus auf.

von Allan Bastin

 

Eine Frage vorab. Sie treten beide wahlweise unter den Namen „Nightlife“ und „Kaikrizz“ auf. Welcher Name ist Ihnen lieber?
Christian: Nightlife war und steht noch immer für den Start, den Anfang. Gibst du heute aber Nightlife bei Facebook ein, findest du es tausende Male. Wir wollten was einzigartiges, also haben wir uns für Kaikrizz entschieden, eine Kombination unserer Vornamen.
Wie hat alles angefangen?
Kai: In 2004 habe ich mit einem Freund begonnen. 2006 kam Christian dazu. Ich hatte mir einfach das nötige Material gekauft. Das Mischpult stand meist in meinem Schlafzimmer. Um Platz zu sparen, habe ich sogar mal auf meinen Boxen geschlafen (lacht). Zu Beginn haben wir vor allem auf Freibieren, Geburtstagen, Hochzeiten und sogar auf einer Oldie-Night gespielt. Die erste größere Veranstaltung war vor einigen Jahren der Abi-Ball der BIB.
Damals spielten Sie noch die volle Bandbreite an Musikrichtungen. Heute fahren Sie komplett die Electroschiene. Wie ist es dazu gekommen?
Christian: Anfangs haben wir wirklich alles gespielt. Hauptsache, die Leute tanzten. Dann haben wir uns gedacht: Die Veranstalter sollen uns wirklich für unsere Musik buchen. Ich würde unsere aktuelle Musiklinie als Electro gemixt mit kommerziellem House definieren. Ich denke, dass es in dieser Form keiner in unserer Region macht.
Was sind die Vorteile, wenn man zu zweit mixt?
Christian: Man ist auf alle Fälle flexibler. Wenn zum Beispiel einer krankheitsbedingt aussetzen muss, ist der andere noch da. Auf der Bühne hat man zu zweit auch seine Vorteile. Man kann mischen, ohne Stress zu haben. Ich kann beispielsweise animieren, während Kai mischt. Und vor allem erlebt man einfach eine coole Zeit zu zweit als Kumpels. Man ist nicht alleine, sei es auf der Bühne, aber auch vor und nach dem Auftritt. Da kann man einen zusammen trinken.
Kai: Aber nicht zu viel davor, sonst geht einem die Motorik flöten (lacht). Aber ein kleines Bierchen zur Entspannung ist immer gut.
Und die Nachteile?
Kai: Es kann vorkommen, dass man sich nicht immer einig ist, was die Übergänge angeht. Jeder hat da seine eigenen Vorstellung. Aber wir finden da immer ein Mittelding, also ist das kein Problem.
Inwiefern ist Ihnen Ihre Bühnenshow wichtig? Eines Ihrer Hauptmerkmale ist sicherlich die Neonschminke.
Christian: Sie können sich gar nicht vorstellen, was das für eine Arbeit ist. Für uns beide zusammen brauchen wir fast eine ganze Stunde. Aber die Neonschminke hat großen Wiedererkennungswert. Wir wollten den Leuten einfach was anderes bieten. Da kam mir die Idee mit der Neonfarbe.
Kai: Und dann versuchen wir, die Leute zu animieren, indem wir uns selbst viel bewegen. Wenn du da stehst wie eine Bahnschwelle, macht keiner im Publikum mit. Wenn du die Partygäste anzünden willst, musst du selbst auch brennen.
Haben Sie eine fixe Playlist, wenn Sie auf der Veranstaltung ankommen?
Christian: Im Grunde planen wir schon, was wir spielen wollen. Manchmal lassen wir die Lieder lediglich 30 Sekunden laufen. Pro Stunde, spielen wir bis zu 40 Lieder. Das ist der Abwechslungseffekt, sonst wird es zu langweilig.
Besitzen Sie ein Geheimrezept, falls der Funke überhaupt nicht überspringt?
Christian: Was das angeht, sind wir natürlich begrenzt, da wir nur einen bestimmten ­Musikstil spielen. Wir werden keinesfalls einen Helene-Fischer-
Song raushauen, nur um die Leute zu animieren. Was wir wohl haben, sind kleine „Vocals“. Das sind kurze Mitschnitte aus bekannten Melodien von Nirvana oder Queen zum Beispiel, die wir dann elektronisch untermalen. Die Leute grölen dann kurz mit und gehen dann ins Tanzen über.
Habt ihr DJ-Vorbilder?
Kai: Mein Lieblings-DJ ist Calvin Harris. Von ihm kann ich mir alles anhören. Auch wenn mein aktuelles Lieblingslied wohl „Five Hours“ von Deorro ist.
Christian: Fedde Le Grand, ohne zu zögern. Ich habe ihn auch mal getroffen und mit ihm geredet. Ich habe ihm sogar meine Demos zustecken können.
Was waren die Highlights in Ihrem bisherigen Leben als DJ?
Kai: Das Seelectronic am Bütgenbacher See vor zwei Jahren war der absolute Wahnsinn. Das Wetter war super und die Stimmung wirklich abgefahren. Die Leute waren den ganzen Sonntagnachmittag schon da und haben abends auf unserer Musik abgetanzt und abgefeiert. Es war sicherlich nicht das größte Fest, aber es war einfach nur geil.
Christian: Und dann gab es da natürlich auch unseren Trip im letzten Jahr nach Ibiza, wo wir, dank des ostbelgischen DJs Jérôme Messerich, auf einem Partyboot auflegen durften.
Kai: Und wo du zum Ende hin völlig seekrank warst…
Christian: Ja, das war übel. Das Boot schleudert dich von links nach rechts und dabei musst du auflegen. Dann hatten wir auch ein paar Bierchen getrunken, das macht die Sache natürlich nicht einfacher (grinst).
Vor Ort haben Sie auch H.P. Baxxter von Scooter getroffen. Wie ist er so drauf?
Kai: Wir saßen im selben Flieger. Den ganzen Flug über haben wir uns überlegt, wie wir ihn  ansprechen sollten.
Christian:  An der Autovermietung konnte ich ihn dann abfangen. Er war völlig genervt wegen der rufenden Fans. Aber vor allem, weil er nur kaum mit der Frau am Schalter kommunizieren konnte. Wisst ihr was? Der Baxxter kann fast kein Englisch. Er kann wohl nur „How much is the fish“… (Gelächter)
Wie wird sich Ihrer Ansicht nach die Musik in den nächsten Jahren entwickeln?
Christian: Musik, wie es sie zum Beispiel auf der Mainstage des Tomorrowland von Dimitri Vegas gibt, wird es denke ich nur noch maximal zwei Jahre geben. Es wird sicherlich noch elektronischer werden.
Kai: Irgendwann wird nochmal ein kleines Genie mit einem Supersong kommen, dem dann alle nacheifern werden.
Was wollen Sie noch erreichen?
Kai: Auf Ibiza, der Hochburg der DJs, waren wir ja schon ­— auch wenn es nicht wirklich der größte Club war… (lacht)
Christian: Wir haben schon mehr erreicht, als wir uns je erträumt hätten. Von einem großen Club der Großregion, wie zum Beispiel dem Kölner Bootshaus, gebucht zu werden, das hätte schon was. Der Traum ist natürlich, eine Musik selber zu kreieren, auf der die Leute tanzen. Dafür fehlt mir aber die Zeit. Und vor allem sitzen zu Hause Millionen Leute, die genauso denken.

Ein Gefühl von „Pappnase“

Was tun, wenn man sich in seinem Körper nicht richtig fühlt? Wenn man spürt, dass man mit dem falschen Geschlecht durchs Leben geht? Ein Gespräch über Transidentität mit Petra R., die mal ein Mann war.
Von Marcus Erberich

petra IMG_7894-2Petra, warum haben Sie sich entschieden, nicht mehr als Mann leben zu wollen?

Mann-Sein hat sich für mich je länger, deso stärker falsch angefühlt – so als würde man ständig mit einer Pappnase durchs Leben laufen, ohne dass gerade Karneval ist. Über viele Jahre meines Lebens habe ich gemerkt: Irgendetwas stimmt da nicht mit mir, aber ich habe es nicht zu fassen bekommen. Man kann sich das als Missverständnis zwischen Körper und Gefühl vorstellen. Als junger Mann habe ich das lange Zeit nicht verstanden und verheimlicht. Über Umwege und eigene Fehlinterpretationen habe ich dann schließlich zu der Identität gefunden, mit der ich in Seelenfrieden leben kann. Transidentität hat übrigens nichts mit Homosexualität zu tun, wie viele weiterhin glauben: Transidentität bezieht sich ausschließlich auf die eigene Person und das Selbstgefühl; Homo- oder Heterosexualität ist eine Frage des bevorzugten Gegenübers.Was hat sich konkret an Ihnen verändert?

Mein jetzt weiblicher Kleidungsstil und weibliche Kommunikationsformen, was ausdrückt, wie ich selber wahrgenommen werden möchte. Ein Sprachtraining hilft mir, meine durch den Stimmbruch abgesackte Stimme auf eine angemessene Tonhöhe zu bekommen. Seit meiner Epilation habe ich keinen dunklen Bartschatten mehr. Leider muss ich derzeit noch eine Perücke tragen. Ich hoffe aber, auf längere Sicht mit meinen eigenen Haaren eine passable Frauenfrisur hinzukriegen. Ziel ist es, möglichst ohne Künstlichkeiten durchs Leben gehen zu können. Wobei ich aber möglichst wenig Blicke auf mich ziehen möchte.Seit wann leben Sie als Frau und wie hat Ihr Umfeld auf die Umstellung reagiert?

Ich bin mit einem normalem Alltagsgefühl seit drei Jahren als Frau unterwegs. Vorher habe ich mich das eher selten und nur zu konkreten Anlässen getraut. Die Reaktionen in meinem Umfeld waren durchweg positiv, verständnisvoll und unterstützend. Als freiberufliche Naturwissenschaftlerin halte ich Vorlesungen an der FH, gehe zu Fachkonferenzen und arbeite in wechselnden Projektgruppen. Da gibt es keine Probleme. Wie bei vielen ähnlich Veranlagten auch werde ich wohl als Mensch geschätzt, und es wird die objektive Arbeitsleistung anerkannt. In meiner Freizeit fahre ich weiterhin gerne Motorrad, aber nicht leistungsbetont wie viele Männer, sondern mit gleitendem Fahrstil und die Umgebung genießend. Ich bin weiterhin aktives und nicht selten tourführendes Mitglied eines Motorradstammtischs, zu dem ich auch früher schon als Mann gegangen bin.Und wie ist das für Ihre Familie?

Ich führe ein ziemlich normales Familienleben, ich habe einen Sohn und eine Frau. Meine Partnerin hat von meiner Veranlagung schon recht früh nach dem Kennenlernen vor etwa 18 Jahren erfahren. Über viele Jahre war aber nicht klar, mit welcher Intensität diese Veranlagung auf das tägliche Leben durchschlagen würde. Obwohl sie mich nach Kräften in meinem So-Sein unterstützt, ist mein durchgängiger Wechsel zur weiblichen Erscheinungsform für sie nach wie vor schwierig, weil sie ja ur sprünglich mal einen Mann geheiratet hat.Das klingt alles irgendwie … eher einfach.

Die Akzeptanz von Nicht-08/15-Lebensformen und Individualität ist heute deutlich größer als noch vor ein paar Jahren. Ich fühle mich in dieser Hinsicht in unserer westeuropäischen Kultur mittlerweile ausgesprochen wohl. Früher war das anders: Die Gesellschaft war erzkonservativ, und alles Seltene wurde als negativ oder sogar als Bedrohung empfunden. Mein Tipp ist: Mit solchen Veranlagungen offen und vielleicht mit ein wenig Selbstironie umgehen! Sie zu unterdrücken und zu verstecken, hat bei vielen schon mit Selbstmord geendet. Sich für eine Veranlagung zu schämen oder zu entschuldigen, die sich auf andere Menschen überhaupt nicht auswirkt, ist falsch. Es entschuldigt sich ja auch niemand dafür, dass er Sommersprossen hat. Um zu diesem Punkt der Selbstakzeptanz zu kommen, können übrigens Selbsthilfegruppen sehr unterstützen. Wir Transidenten sind normale Menschen. Nur halt mit einer ziemlich seltenen Form von „Sommersprossen“.

 

HINTERGRUND
People-Fotografin Anna Wawra
Die People-Fotografin Anna Wawra portraitiert im Rahmen einer Fotoreihe Genderfrauen. Anna Wawra ist 29 Jahre und arbeitet als erfolgreiche People-Fotografin in Aachen. Mit einer abgeschlossenen Ausbildung in der Tasche, ein paar Jahren Berufserfahrung in der Modebranche und als People-Fotografin eröffnete sie Anfang 2014 das „Studio7“ in Aachen. Neben der klassischen People-Fotografie, sprich Hochzeitsreportagen, Bewerbungsfotos oder Lifestyle-Shootings, beschäftigte sie sich auch mit dem Thema „Genderfrauen“. Alles begann mit der Teilnahme an einem Fotowettbewerb zu dem Thema „Grenzen und Identität“. Dafür benötigte Anna Wawra „besondere Frauen“ als Modelle. Also meldete sie sich in dem Forum gendertreff.de an und traf im Netz auf Petra R.. Danach nahm alles seinen Lauf: Zusammen mit Petra fuhr die People-Fotografin zu einem Gender­treffen nach Düsseldorf, wo sie mehrere Frauen für ihr Fotografieprojekt begeistern konnte. Bisher standen zehn Genderfrauen vor Anna Wawras Linse. Eine Fortsetzung der Fotoreihe ist bereits geplant. Mehr Infos:www.anna-wawra.de

GEneration verlost 2×2 Karten für Silvesterparty im Charly Brown (Aachen)

image002Wer von euch hat Bock, zur Silvesterparty ins Aachener Charly Brown zu gehen? Dort wird niemand geringeres als Frans Zimmer alias “Alle Farben” aus Berlin auflegen.

Was ihr tun müsst? Schickt einfach eine E-Mail mit dem Betreff “Alle Farben” an generation@grenzecho.be. Die Gewinner werden per Mail benachrichtigt. Denkt bitte dran, eure Angaben (vollständiger Name, Adresse, Telefonnummer) mitzuteilen, damit wir euch auch rechtzeitig Bescheid geben können.

Viel Glück!

PS: In der GrenzEcho-Dienstagsausgabe erscheint ein ausführliches Interview mit “Alle Farben”.

2015 kann für Gamer kommen

2014 ist Geschichte, 2015 steht vor der Tür. Zwölf Monate voller neuer Videospiele, die teilweise ihre Schatten bereits seit einiger Zeit vorauswerfen. Damit ihr wisst, worauf ihr euch im neuen Jahr freuen könnt, werfen wir einen Blick auf die 2015er-Titel, die unserer Meinung nach das größte Potenzial bieten.
Von Gregory Wintgens
Für ihren ersten exklusiven PlayStation-4-Titel haben sich die erfolgreichen Entwickler des „Read-Yat-Dawn“-Studios das viktorianische London als Schauplatz ausgesucht. Wir gehen jedoch nicht auf Jagd nach Jack the Ripper, sondern durchleben eine sehr ungewöhnliche Interpretation der Arthus-Saga. „The Order: 1886“ ist der Name des 3rd-Person-Shooters, der durch Schulterkamera, sehr beeindruckender grafischer Qualität, aber leider auch dicken Balken vor allem auf cineastischem Level mitreißen will.
 Spielerisch erinnert das bislang Gesehene an „Gears of War“ – es bleibt spannend.
PlayStation-4-Spieler dürfen sich schon früh im neuen Jahr auf einen potentiellen Leckerbissen aus Japan freuen. Die Firma „From Software“, die sich zuletzt mit den „Dark-Souls“-Titeln viele Fans gemacht hat, liefert im März 2015 den PS4-Exklusivtitel „Bloodborne“. Ersten Informationen nach wird das Setting im Vergleich zu „Dark Souls“ ein anderes sein  – spielerisch allerdings orientiert sich „Blood­borne“ zweifellos in Richtung „Souls“-Reihe.
bloodborne_1„The Witcher 3: Wild Hunt“ sollte eigentlich schon 2014 erschienen sein, wurde dann allerdings ins nächste Jahr verschoben. Erst kürzlich kündigten die polnischen Entwickler von „CD Projekt“ eine weitere Verspätung an. Nun soll Geralts (der Hauptprotagonist) drittes Abenteuer schließlich im Mai 2015 für Xbox One, PlayStation 4 und PC auf den Markt kommen. Zahlreiche Verschiebungen wie in diesem Fall hätten früher für großen Ärger unter Spielern gesorgt, doch nachdem im Oktober und November 2014 so einige unfertige Spiele veröffentlicht wurden (wie zum Beispiel „DriveClub“, „Assassin’s Creed Unity“ oder „Halo Master Chief Collection“) freuen sich die Zocker weltweit nun darüber, wenn sich Entwickler mehr Zeit gönnen, um das Endprodukt weiter zu polieren. Die ersten Trailer und Story-Infos machen Lust auf mehr: So soll die Spielwelt zum Beispiel größer sein als die kombinierten Areale aus den ersten beiden Spielen der RPG-Reihe.
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Vermutlich im Spätsommer oder Herbst werden Xbox-One-Spieler mit einem Exklusivtitel versorgt, auf den sie schon lange warten. „Quantum Break“ ist das neue Spiel von Sam Lake und seinem finnischen Entwicklerteam von „Remedy“ (u. a. „Max Payne“) und verspricht ein beeindruckendes Projekt zu werden. Vom spielerischen Aspekt ist bislang noch nicht allzu viel bekannt. Klar ist jedoch, dass es sich um einen 3rd-Person-Shooter handelt, indem ihr euch von einer Deckung zur nächsten bewegt, während ihr eure Widersacher ausschaltet. Wesentlich unkonventioneller ist das Szenario: Ein danebengegangenes Zeitreise-Experiment sorgt dafür, dass es zu regelmäßigen Zusammenbrüchen des Raum-Zeit-Kontinuums kommt, und die Hauptprotagonisten Einfluss auf diese nehmen können. Passenderweise half ein CERN-Wissenschaftler beim Schreiben der Handlung, die Spannung verspricht und „Quantum Break“ aus der Genremasse hervorheben könnte.
quantumbreak_2Viele Titel auf die Spieler weltweit sehnsüchtig warten, haben zum aktuellen Zeitpunkt leider noch kein spezifisches Veröffentlichungsdatum – oder zumindest sind diese bislang nicht öffentlich geäußert worden. Trotzdem kann man auch bei diesen Spielen davon ausgehen, dass sie im Laufe des Jahres den Weg ins Händlerregal finden werden. Dazu gehören zum Beispiel potentielle Hochkaräter wie „Metal Gear Solid V: The Phantom Pain“ (PS4, Xbox One, PC), Nathan Drakes unglaublich gut aussehendes Abenteuer „Uncharted 4: A Thief‘s End“ (PS4), Microsofts Edel-Shooter „Halo 5“ (Xbox One) und ein brandneues Kapitel der fantastischen „The-Legend-of-Zelda“-Spielereihe (Wii U).
legendofzelda_2Ganz davon abgesehen warten natürlich noch viele Neuankündigungen auf uns, von denen wir aktuell noch gar keine Ahnung haben – traditionell werden diese vor allem vor und während der E3, der wichtigsten Messe der Videospielindustrie, im Juni in Los Angeles angekündigt. Aufgrund anhaltend beeindruckender Verkaufszahlen der neuen Konsolengeneration darf man davon ausgehen, dass 2015 mindestens genauso viele Edelspiele für uns bereit hält wie das vergangene Jahr.

Nele Kirschfink und Sebastian Löfgen dürfen zur Disco Deluxe

Viele haben mitgemacht, doch nur zwei konnten Eintrittskarten für die Disco Deluxe heute Abend im St.Vither Triangel gewinnen. Die glücklichen Sieger der Verlosung heißen Sebastian Löfgen und Nele Kirschfink. Zwei VIP-Tickets gehen derweil an Chiara Weinberg.

Wer dennoch zur Disco Deluxe möchte, sollte sich beeilen. Wir haben nur noch ein paar Tickets.

 

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DISCO DELUXE

 

19. Dezember 2014

Triangel, St.Vith

Beginn: 20.00 Uhr

Preis: ab 20 €

Bestellen Sie Tickets für diese Veranstaltung ganz bequem per E-Mail unter tickets@grenzecho.be oder telefonisch unter 087 / 59 13 00.

Abholung der Karten im GrenzEcho in Eupen (Marktplatz 8) oder in Sankt Vith (Hauptstraße 89).

 

Weitere Tickets im Angebot

Gewinnt Karten und VIP-Tickets für die Disco Deluxe

GEneration verlost 2×2 Karten für die Disco Deluxe (im Wert von jeweils 20 Euro und inklusive Non-Stop-Bustransfer Eupen-St.Vith) und 1×2-VIP-Gold-Karten (im Wert von 55 Euro).
DiscoDeluxe (8)
Schreibt einfach eine Mail mit dem Stichwort „Disco Deluxe – Let it snow“ bis Donnerstagabend an generation@grenzecho.be. Die Gewinner werden gelost und per E-Mail benachrichtigt.